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Aktuelle Pressemitteilungen

  • Gemeinsam für Gender-Gerechtigkeit

    Weichen stellen für Gender-Gerechtigkeit – Die Filmhochschulen als Wegbereiter für eine bessere Branche

    Berlin, 20. Februar 2018 - Im Rahmen des Empfangs der deutschen Filmhochschulen zur 68. Berlinale haben Vertreter*innen der deutschen Filmhochschulen unter dem Titel Weichen stellen für Gender-Gerechtigkeit – Die Filmhochschulen als Wegbereiter für eine bessere Branche vor geladenen Medienvertreter*innen ein gemeinsam erarbeitetes Positionspapier vorgestellt. Beim Pressegespräch war auch Dr. Maria Furtwängler dabei - sie war Schirmfrau des diesjährigen Empfangs der Filmhochschulen und hat die an der Uni Rostock erarbeitete Studie „Audiovisuelle Diversität? Geschlechterdarstellungen in Film und Fernsehen in Deutschland“ initiiert. Von den Filmhochschulen waren Prof. Bettina Reitz (HFF München), Simone Stewens (ifs Köln), Prof. Dr. Susanne Stürmer (Filmuni Potsdam-Babelsberg), Prof. Thomas Schadt (Filmakademie Baden-Württemberg), Katharina Tebroke (dffb Berlin) und Prof. Frank Döhmann (KHM Köln) vor Ort.

    Für die gemeinsame Initiative haben sich die deutschen Filmhochschulen zusammengeschlossen und engagieren sich „Gemeinsam für Gender-Gerechtigkeit“ mit dem Ziel, ein Bewusstsein für die Geschlechterdarstellung im Film zu schaffen, Frauen für das Filmbusiness stark zu machen und in den Hochschulstrukturen zu signalisieren: Hier wird geschlechtergerecht gedacht und gearbeitet!

    Wenn bereits während der Filmausbildung Gender und Diversity gelebt und der richtige Umgang mit möglichem Machtmissbrauch gelehrt wird, stellt das die Weichen für eine Berufswelt, die hoffentlich schon bald ohne #metoo funktionieren kann. Darüber hinaus gilt es auch im audiovisuellen Erzählen der Studierenden Projekte zu stärken, die bestehende Strukturen und Stereotype konstruktiv hinterfragen und den Umgang mit Machtmissbrauch und Gendergerechtigkeit thematisieren.

  • Blaue Blume Award 2018 für HFF-Studentin Lisa Reich

    BLAUE BLUME Award von Romance TV geht an HFF-Studentin Lisa Reich für CLOSE

    HFF-Studentin Lisa Reich gewinnt den mit 7.500 € dotierten BLAUE BLUME Award von Romance TV / Über die Vergabe entschied eine hochkarätige Jury unter Schirmherrschaft der Produzentin Regina Ziegler / Der auslobende Pay-TV-Sender Romance TV feierte zudem sein 10jähriges Bestehen

    14. Februar 2018 – Einen Tag vor Beginn der 68. Berlinale gab es bei der heutigen Verleihung des Kurzfilm-Awards BLAUE BLUME den ersten Preis für den Kurzfilm CLOSE von den HFF-Studierenden Lisa Reich (Regie), Maya Duftschmidt, Josef Zeller (beide Drehbuch), Felix Riedelsheimer (Kamera) und Emilia Möbus (Produktion).
    Der BLAUE BLUME Award wurde in diesem Jahr im Rahmen des 10jährigen Jubiläums des preisstiftenden Pay-TV-Senders Romance TV verliehen – wie immer werden mit dem Preis Filme ausgezeichnet, die Romantik im Film neu erfinden und jenseits gängiger Klischees erzählen.

    Bei CLOSE bekommt der junge Tänzer Jonas während einer Probe die Regieanweisung, Mira zu küssen, in die er heimlich verliebt ist. Doch er ist so damit beschäftigt, seine Unsicherheit zu verbergen, dass er gar nicht mitbekommt, wie ähnlich Mira die Situation wahrnimmt.

     „Schwarz-weiß, bewusst reduziert, dicht, toll gespielt und getanzt. Sehr überzeugend und besonders. Spannend!“ – das sind die Worte, die Jurymitglied Bettina Ricklefs (BR) für den Gewinner des BLAUE BLUME Awards 2018 findet. Auch Jurykollege Markus Goller zeigt sich begeistert von der 14-minütigen Produktion: „Hat mich gepackt. Ganz tolle Verbindung der Seelen. Loved it!“

    Durch die Verleihungszeremonie im Grosz in Berlin führte Alexander Mazza gemeinsam mit Schirmherrin Prof. Regina Ziegler. Der Moderator begrüßte im Namen der Gastgeber Gottfried Zmeck (Vorstandsvorsitzender Mainstream Media AG) und Tim Werner (Vorstandsmitglied Mainstream Media AG & COO Romance TV) neben Vertretern der BLAUE BLUME Jury, wie Marcus Ammon (Sky), Annika Ernst, Bettina Ricklefs (BR) und Rebecca Immanuel, zahlreiche Prominente, die gemeinsam mit den Teams der zehn nominierten Filme mitfieberten.

    Die drei Gewinnerfilme präsentiert Romance TV heute ab 20:30 Uhr als TV-Weltpremieren.

    Über die BLAUE BLUME
    Seit 2011 schreibt der Pay-TV-Sender Romance TV in Anlehnung an die großen Romantiker den Kurzfilmpreis BLAUE BLUME aus, um jungen, talentierten Filmemachern einen Anreiz zu schaffen, sich mit dem Thema Romantik zu beschäftigen. Bisherige Preisträger waren die Hochschul-Absolventen Enno Reese (2012), Julia Walter (2013), Eva Trobisch (2014), Anja Badeck (2015), Martin Fischnaller (2016) und Benjamin Wolff (2017), die den hochdotierten Preis anlässlich der Berlinale von Schirmherrin Prof. Regina Ziegler überreicht bekamen.

  • MOP 2018 Preise

    Publikumspreis Mittelanger Film für ENDLING von  Studenten-Oscar®-Preisträger Alex Schaad / Beste Musik in einem Dokumentarfilm für GERMANIA von Lion Bischof

    München/Saarbrücken, 27. Januar 2018 – Auf dem 39. Filmfestival Max Ophüls Preis gingen zwei Preise an Filme von Studierenden der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München: ENDLING von Alex Schaad, der für seinen letzten Film INVENTION OF TRUST 2016 mit dem Max Ophüls Preis als bester Mittellanger Film sowie mit dem Studenten-Oscar® in Gold ausgezeichnet wurde, gewann den Publikumspreis für Mittellangen Film. Außerdem ging der Preis für die Beste Filmmusik in einem Dokumentarfilm an Matthias Lindermayr für den Film GERMANIA von HFF-Student Lion Bischof.

    ENDLING
    Regie: Alex Schaad
    Produktion: Richard Lamprecht, Veronika Faistbauer
    Kamera: Ahmed El Nagar
    Für Armin Kobzcick, einen alternden, aber stolzen Bergmann, bedeutet die Welt unter Tage alles. Doch 2018 schließt die letzte deutsche Steinkohlezeche und Armin verliert seinen Job. Mit der Arbeit aufzuhören, kommt für ihn nicht in Frage. Für was aber wäre er noch gut? Wie kann er seinem Leben einen Sinn geben in einer Welt, in der er sich nicht mehr gebraucht fühlt? (Text Max Ophüls Preis)

    GERMANIA
    Regie: Lion Bischof
    Für die Mitglieder des Corps Germania ist ihre Studentenverbindung eine Festung gegen die Beliebigkeit und Brüchigkeit der digitalisierten und globalisierten Gegenwart. Für Außenstehende ist ihre Welt ein dunkler Kosmos mit autoritären Strukturen und merkwürdigen Ritualen. Der Film folgt einer Gruppe von jungen Burschenschaftlern in München zwischen strenger Etikette und derben Witzen, Trinkspielen und der ersten Mensur. Ein Coming-of-Age-Film über die Frage, was es heißt, heute ein Mann zu sein. (Text Max Ophüls Preis)

    Der Max Ophüls Preis wird von der Stadt Saarbrücken jährlich in Würdigung der Verdienste des aus Saarbrücken stammenden Regisseurs Max Ophüls verliehen. Ziel ist die Auszeichnung und Förderung von Nachwuchs-Regisseurinnen und -Regisseuren im deutschsprachigen Raum.

  • Bayerischer Filmpreis 2018

    Vier Bayerische Filmpreise für Absolventinnen der HFF München / Ausgezeichnet in den Kategorien Produktion, Nachwuchs-Produktion, Drehbuch und Dokumentarfilm / Bayerische Staatsregierung vergibt Bayerische Filmpreise seit 1979 für herausragende Leistungen im deutschen Filmschaffen

    20. Januar 2018 – Bei der 39. Verleihung des Bayerischen Filmpreises im Prinzregententheater München gingen vier der begehrten Auszeichnungen an Absolventinnen der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München. Zahlreiche weitere Alumni hatten bei prämierten Projekten mitgearbeitet.
    Die Preise wurden im Rahmen einer feierlichen Fernsehgala vor zahlreichen Filmschaffenden aus Bayern und Deutschland von Bayerns Medienministerin Ilse Aigner verliehen.

    Produzentenpreis für Kerstin Schmidbauer mit GRIEßNOCKERLAFFÄRE
    Die HFF-Absolventin Kerstin Schmidbauer ist seit Gründung 2006 Produzentin und Geschäftsführerin der Constantin Television GmbH, einer 100%igen Tochterfirma der Constantin Film. „Dampfnudelblues“ war ihr Debüt als Kinoproduzentin. Die ursprünglich als Fernsehauftragsproduktion für BR / ARD Degeto realisierte, bayerische Provinzkrimikomödie rund um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer fand nach der Premiere auf dem Filmfest München ihren Weg in die bayerischen Kinos und wurde mit über 500.000 Zuschauern der Sommerkomödienhit 2013 in Bayern. Seither hat Kerstin Schmidbauer weitere Bestseller der beliebten Franz Eberhofer-Buchreihe von Rita Falk verfilmt und landete damit weitere Kinoerfolge.

    VGF-Nachwuchsproduzentenpreis (dotiert mit 60.000 Euro): Helena Hufnagel für EINMAL BITTE ALLES
    Der Nachwuchsproduzentenpreis der Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken mbH (VGF) ging an HFF-Absolventin Helena Hufnagel (Cocofilms). Sie erhielt den Preis für ihre Produzenten-Leistung für den Debutfilm EINMAL BITTE ALLES, bei dem sie auch selbst Regie geführt hat. Das Drehbuch schrieben die HFF-Absolventinnen Sina Flammang und Madeleine Fricke, die Bildgestaltung übernahm HFF-Absolventin Aline László.

    Drehbuchpreis: Sonja Kröner für SOMMERHÄUSER
    HFF-Absolventin Sonja Kröner hat bei SOMMERHÄUSER auch Regie geführt. Als der Film auf dem Filmfest München im Sommer Premiere feierte, gab es gleich zwei Mal den Förderpreis Neues Deutsches Kino: für die beste Regie und für die beste Produktion, die die HFF-Absolventen Philipp Worm und Tobias Walker innehatten. Julia Daschner, die an der HFF München in der Abteilung Kamera Künstlerische Mitarbeiterin ist, hat die Bildgestaltung verantwortet.

    Dokumentarfilmpreis: Yasemin Şamdereli für DIE NACHT DER NÄCHTE
    HFF-Absolventin Yasemin Şamdereli stellt in dem Dokumentarfilm NACHT DER NÄCHTE, den sie gemeinsam mit ihrer Schwester Nesrin Şamdereli gemacht hat, vier Paare vor, die seit über 55 Jahren zusammen sind. Ein indisches Ehepaar, das die Regeln des Kastensystems durchbrochen hat, ein zwangsverheiratetes Paar aus Japan, ein Nachkriegsehepaar aus dem Ruhrgebiet und zwei schwule Männer aus den USA, die nach jahrzehntelanger Beziehung endlich heiraten durften. An alle geht die Frage: wie schafft man es, so lange zusammen zu bleiben?

    Der Bayerische Filmpreis
    Seit 1979 verleiht die Bayerische Staatsregierung auf Vorschlag einer unabhängigen Jury den Bayerischen Filmpreis „Pierrot“ für hervorragende Leistungen im deut­schen Filmschaffen, um die Bedeutung des Kinofilms als Kulturgut herauszustellen. Er ist mit Preisgeldern von insgesamt bis zu 310.000 Euro dotiert. Den größten Anteil hat dabei der Produzenten­preis mit 200.000 Euro. Damit gehört der Bayerische Filmpreis zu den höchstdotierten und begehrtesten Aus­zeich­nungen seiner Art in Deutschland. Preissymbol ist die Porzellanfigur Pierrot aus der comedia dell'arte von Franz-Anton Bustelli.
    Die Preisträger erhalten bei erstmaliger Auszeichnung als Preissymbol den ,Pierrot‘, bei weiteren Prämierungen eine andere Figur aus der ,Italienischen Komödie‘ nach Entwürfen von Franz-Anton Bustelli der Porzellanmanufaktur Nymphenburg sowie einen Geldbetrag. Mit einer Preissumme von insgesamt 296.000 Euro gehört der Bayerische Filmpreis zu den bedeutendsten Medienpreisen in Deutschland.

    Über die Vergabe der Preise hatten folgende Jury-Mitglieder entschieden: Dagmar Biller (TANGRAM Film), Daniel Curio (Referatsleiter Film und audiovisuelle Medien, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie), Susanne Hermanski (Süddeutsche Zeitung), Caroline Link (Autorin & Regisseurin, Oscar-Preisträgerin, HFF-Absolventin), Elisabeth Kuonen-Reich (Rio-Kinos), Maggie Peren (Autorin & Regisseurin, Trägerin u.a. des Bayerischen Filmpreises), Prof. Bettina Reitz (HFF-Präsidentin), Bettina Ricklefs (Bayerischer Rundfunk), Gernot Roll (Kameramann, Träger u.a. des Bayerischen Filmpreises), Jule Ronstedt (Regisseurin & Schauspielerin), Prof. Dr. Klaus Schaefer (FilmFernsehFonds Bayern) und Isolde Barth (Schauspielerin).

  • Grimme-Preis 2018 Nominierungen

    Sechs Nominierungen in der Kategorie „Wettbewerb Fiktion“ / Vier Nominierungen in der Kategorie „Wettbewerb Fiktion Serien“ / Je eine Nominierung in den Kategorien „Wettbewerb Fiktion Spezial“ sowie „Wettbewerb Information & Kultur“

    17. Januar 2018 – Für den diesjährigen Grimme-Preis sind insgesamt 12 Produktionen nominiert, die von HFF-Alumni bzw. -Lehrenden verantwortet wurden. Darunter die Spielfilme EINE UNERHÖRTE Frau von Absolvent Hans Steinbichler und KATHARINA LUTHER von HFF-Professorin Julia von Heinz, die Serienprojekte BABYLON BERLIN von HFF-Abteilungsleiter Stefan Arndt und HFF-Alumnus Michael Polle (beide X Filme Creative Pool) und HINDAFING von der NEUE SUPER sowie der Dokumentarfilm SEWOL von HFF-Absolvent Minsu Park.

    Die 12 Grimme-Preis-Nominierungen für die HFF München im Überblick

    Wettbewerb Fiktion

    AM ABEND ALLER TAGE (BR)
    Regie: Dominik Graf

    DIE MASSNAHME (BR)
    Abschlussfilm aus der HFF München
    Regie: Alexander Costea
    Produktion: Alexander Krötsch & Felix Kempter (schöne neue filme)
    Kamera: Thorsten Robert Harms

    EINE UNERHÖRTE FRAU (ZDF/arte)
    Regie: Hans Steinbichler

    KATHARINA LUTHER (MDR/ARD Degeto/BR/SWR)
    Regie: Julia von Heinz (HFF-Professorin Spielfilmregie)

    WUNSCHKINDER (WDR/ARD Degeto)
    Produktion: Stefan Arndt (HFF-Abteilungsleiter Spielfilmregie)

    ZUCKERSAND (BR/ARD Degeto/MDR)
    Produktion: Jakob Claussen & Uli Putz (Claussen+Putz Filmproduktion)

    Wettbewerb Fiktion / Serien

    4 BLOCKS (TNT)
    Produktion: Max Wiedemann & Quirin Berg (Wiedemann & Berg Film & TV Produktion)

    BABYLON BERLIN (Sky/ARD Degeto/WDR)
    Produktion: Stefan Arndt (HFF-Abteilungsleiter Spielfilmregie), Michael Polle (X Filme Creative Pool)

    DAS VERSCHWINDEN (ARD Degeto/BR/NDR/SWR)
    Regie: Hans-Christian Schmid

    HINDAFING (BR)
    Regie: Boris Kunz
    Buch: Niklas Hoffmann, Rafael Parente, Boris Kunz
    Kamera: Tim Kuhn
    Produktion: Rafael Parente, Korbinian Dufter, Simon Amberger (NEUESUPER)

    Wettbewerb Fiktion / Spezial

    DARK (Netflix)
    Baran bo Odar & Jantje Friese für Buch und Idee zu DARK

    Der Grimme-Preis wird seit 1964 jährlich in Marl verliehen – die Verleihung in diesem Jahr ist am 08. April 2016. Er wurde 1961 auf Initiative Bert Donnepps vom Deutschen Volkshochschul-Verband gestiftet und zeichnet Fernsehsendungen und -leistungen aus, die für die Programmpraxis vorbildlich und modellhaft sind. Leitziel der im Grimme-Preis institutionalisierten Fernsehkritik ist eine umfassende Auseinandersetzung mit dem Fernsehen, das als zentrales und bedeutsames Medium mit vielfachen gesellschaftlichen Bezügen und Wirkungen verstanden wird. In diese kritische Auseinandersetzung sind alle Themen und Formen des Fernsehens einbezogen.

  • Berlinale 2018

    5 Filme von HFF-Studentinnen/-Absolventen*innen in der Sektion Perspektive Deutsches Kino: Dokumentarfilm THE BEST THING YOU CAN DO WITH YOUR LIFE von HFF-Studentin Zita Erffa / Spielfilm DIE DEFEKTE KATZE von HFF-Absolventin Susan Gordanshekan / Dokumentarfilm IMPREZA – DAS FEST von HFF-Absolventin Alexandra Wesolowski / Spielfilm KEIN SICHERER ORT von HFF-Studentin Antje Beine / Spielfilm FEIERABENDBIER von HFF-Absolvent Ben Brummer / THE BEST THING YOU CAN DO WITH YOUR LIFE bereits nominiert für den Glashütte Original-Dokumentarfilmpreis / Außerdem laufen die Serien HIT AND RUN und SERVUS BABY beim Drama Series Day im Rahmen der Market Screenings beim European Film Market der Berlinale.

    Februar 2018 – Auf den diesjährigen 68. Internationalen Filmfestspielen Berlin (15.-25.02.2018) starten in der Sektion Perspektive Deutsches Kino fünf Filme von Studentinnen bzw. Absolventen*innen aus der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München – einer der Filme ist bereits jetzt für einen Preis nominiert. Außerdem läuft die Web-Serie HIT AND RUN beim Drama Series Day im Rahmen der Market Screenings beim European Film Market der Berlinale.

    THE BEST THING YOU CAN DO WITH YOUR LIFE | Dokumentarfilm von Zita Erffa Drehbuchstudentin | Abschlussfilm
    Der Film ist bereits nominiert für den Glashütte Original – Dokumentarfilmpreis
    Zita Erffa findet in ihrem Dokumentarfilm ihren kleinen Bruder wieder. Seit er nach der Schule in den Orden der Legionäre Christi eingetreten ist, war er aus ihrem Leben verschwunden. Sie erinnert sich an die Sommercamps beim Orden, die sie als Kind toll fand – nur die Legionäre schienen immer schon merkwürdig. Warum hat ihr Bruder ausgerechnet sie zu seiner neuen Familie gemacht? Acht Jahre nach seinem Beitritt zum Orden reist Zita zu ihrem Bruder ins Kloster. Welche Antworten findet sie zwischen den Gebeten?
    Buch & Regie: Zita Erffa
    Produktion: Petruvski Films in Co-Produktion mit der HFF München; mit der Unterstützung des Centro de Capacitación Cinematográfica (CCC)
    Screenings:
    Sa, 17.02., 19:00, CinemaxX 3
    So, 18.02., 20:00, CinemaxX 1
    Di, 20.02., 17:00, CinemaxX 1

    DIE DEFEKTE KATZE | Spielfilm von Susan Gordanshekan
    Absolventin Dokumentarfilmregie | Debütfilm
    Minas Familie stellt ihr einige mögliche Ehemänner aus dem Iran vor – erst bei Kian stimmt sie zu. Er arbeitet als Chirurg in Deutschland und Mina soll sein dortiges Leben als erfolgreicher Immigrant komplettieren. So zuversichtlich beide in ihre arrangierte Ehe-Zukunft starten, so schnell merken sie, wie schwierig es ist, mit einem*r Fremden verheiratet zu sein.
    Buch & Regie: Susan Gordanshekan
    Kamera: HFF-Student Julian Krubasik
    Screenings:
    So, 18.02., 19:00, CinemaxX 3
    Mo, 19.02., 12:30, Colosseum 1
    Mo, 19.02., 20:00, CinemaxX 1
    Di, 20.02., 21:30, ACUDkino 1

    IMPREZA – DAS FEST | Dokumentarfilm von Alexandra Wesolowski
    Absolventin Dokumentarfilmregie | Abschlussfilm
    Für die Vorbereitungen zu ihrer goldenen Hochzeit nimmt die Matriarchin Danuta ihre ganze Familie in die Pflicht. Auch die deutsche Nichte Ola ist dafür extra nach Warschau gereist. Aber kaum sitzt sie am Küchentisch, dominiert Politik das Gespräch. Ola wird bald klar, dass sie mit ihren „liberalen Ansichten“ völlig allein dasteht. Ihre Verwandten belächeln sie als Opfer westlicher Propaganda. In ihrem Dokumentarfilm nimmt Alexandra Wesolowski das Familienfest zum Anlass, ein Porträt ihrer Familie zu zeichnen. Es bietet Einsichten in die polnische Gesellschaft – und in den europäischen Rechtspopulismus der Gegenwart.
    Buch & Regie: Alexandra Wesolowski
    Kamera: HFF-Absolvent Denis D. Lüthi
    Produktionsleitung: HFF-Student Julian Anselmino (DREIFILM)
    Screenings:
    Fr, 23.02., 16:30, CinemaxX 3
    Sa, 24.02., 20:00, CinemaxX 1

    KEIN SICHERER ORT | Spielfilm von Antje Beine
    Studentin Dokumentarfilmregie | Film als Studienarbeit
    Nur keine Probleme bereiten, nur keinen Streit der Eltern verursachen. Klein machen, unauffällig sein und brav. Die 10-jährige Marie will ihre Mutter nicht belasten. Denn die leidet ständig an Kopfschmerzen und schläft den ganzen Tag. So macht die Mutter ihre Probleme zu Maries Problemen. Sogar dass der Vater eine andere habe, erzählt sie ihrer Tochter. Marie ist der Kitt, der Puffer, der Absorber. Sie kann nicht weglaufen, wird immer wieder dazu geholt, um Auseinandersetzungen zu bezeugen. Um selbst zu sehen, wer „schuld ist“. Marie hat keinen sicheren Ort, um sich zurück zu ziehen, um Kind zu sein.
    Buch, Regie & Produktion: Antje Beine
    Kamera: HFF-Student Fabio Stoll (u.a.)
    Screenings:
    Do, 22.02., 19:00, CinemaxX 3
    Fr, 23.02., 20:00, CinemaxX 1
    Sa, 24.02., 12:30, Colosseum 1

    FEIERABENDBIER | Spielfilm von Ben Brummer
    Absolvent Dokumentarfilmregie | Debütfilm
    FEIERABENDBIER ist ein Spiel in und mit dem Hipster-Milieu und der Generation Y – immer lässig nach Außen, auch wenn es Innen brodelt. Magnus ist Besitzer der Bar FEIERABENDBIER, lebt getrennt von Ex-Freundin und Kind und hat eigentlich nur noch Freude an seinem Oldtimer. Als der eines Nachts geklaut wird, droht Magnus seinen letzten Halt zu verlieren und macht sich auf die Suche nach dem heiß geliebten Auto… dabei muss er seinen Stolz mehrfach überwinden und sich auf neue Bindungen einlassen. Überraschende Gastauftritte sind in FEIERABENDBIER damit schon inklusive; u.a. begegnet Magnus der Münchner Kultband Pollyester und Skandalpromi Ben Teewag.
    Buch & Regie: Ben Brummer
    Kamera: HFF-Absolvent Jakob Wiessner
    Produktion: HFF-Absolventin Ina Mikkat
    Screenings:
    Sa, 17.02., 22:30, CinemaxX 1
    So, 18.02., 12:30, Colosseum 1

    HIT AND RUN | Web-Serie von Lea Becker
    Studentin Dokumentarfilmregie | freies Projekt
    In HIT AND RUN, mit YouTube-Star Sonny Loops, geht es um eine Gruppe Freunde, die nach einem Autounfall mit Fahrerflucht um ihren Zusammenhalt kämpfen muss.
    Buch: HFF-Student Timo Baer, HFF-Absolventin Anja Scharf, Lea Becker
    Regie: Lea Becker
    Kamera: HFF-Student Dino Osmanovic
    Produktion: lüthje schneider hörl | FILM (HFF-Absolventin Maren Lüthje, HFF-Absolvent Andreas Hörl) im Auftrag von ZDF für funk

    Screenings HIT AND RUN auf dem European Film Market der Berlinale:
    Dienstag, 20.02. | Drama Series Day | Market Screenings | Zoo Palast

    SERVUS BABY | Serie von Natalie Spinell
    Absolventin Spielfilmregie | Abschluss- und Debütprojekt
    Was tun wenn die Bombe tickt? Und was, wenn man selbst diese Bombe selber ist? Weil man als Frau Anfang 30 Knall auf Fall wieder Single ist. Oder vor lauter männlichen Wesen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Oder das Wort Liebe all die Jahre versehentlich falsch definiert hat. Oder eben weit und breit keins dieser männlichen Wesen in Sicht ist, das aber als einziges den Startschuss für den familiären Lebenstraum geben könnte. Oder ist man auf dem falschen Dampfer und sollte sich locker machen á la „30 ist das neue 20“? Trotzdem: es muss sich verliebt, fortgepflanzt, Karriere gemacht und gewohnt werden, gerade im schönen München.
    Buch & Regie: Natalie Spinell und Felix Hellmann
    Kamera: Jan-Marcello Kahl
    Produktion: lüthje schneider hörl | FILM (HFF-Absolventin Maren Lüthje, HFF-Absolvent Andreas Hörl)
    Redaktion: HFF-Absolventin Natalien von Lambsdorff

    Screenings HIT AND RUN und SERVUS BABY auf dem European Film Market der Berlinale:
    Dienstag, 20.02. | Drama Series Day | Market Screenings | Zoo Palast

  • Max Ophüls Preis 2018

    Neun Filme in den Wettbewerben Kurzfilm, Mittellanger Film und Dokumentarfilm / Ehrenpreis des Festivals an HFF-Alumna und -Professorin Doris Dörrie / Zwei weitere Filme in den Reihen MOP Watchlist und MOP Shortlist / 39. Filmfestival Max Ophüls Preis vom 22.-28. Januar 2018 / Filme haben Chancen auf mehrere dotierte Preise

    München, Januar 2018 – Auf dem 39. Filmfestival Max Ophüls Preis (22.-28. Januar) laufen elf Filme  von Studierenden und Alumni der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München, darunter im mittellangen Wettbewerb ENDLING von Alex Schaad, der für seinen letzten Film INVENTION OF TRUST 2016 mit dem Max Ophüls Preis als bester Mittellanger Film sowie mit dem Studenten-Oscar® in Gold ausgezeichnet wurde.
    Außerdem geht der diesjährige Ehrenpreis des Saarbrückener Filmfestivals an HFF-Alumna Doris Dörrie. Svenja Böttger, Leiterin des Filmfestivals Max Ophüls Preis, über die Autorin und Regisseurin, die an der HFF München den Lehrstuhl Creative Writing innehat: „Doris Dörries Leidenschaft, Geschichten für ein großes Publikum zu erzählen und dafür kontinuierlich alle nötigen medialen, kulturellen und formalen Grenzen zu überschreiten, macht sie nicht nur zu einer Ausnahmeerscheinung im deutschen Film. Durch ihre kreative Vielfalt und den Mut, neue schöpferische Wege zu gehen, inspiriert sie seit vielen Jahren die Entwicklung junger Filmschaffender.“

    Filme aus der HFF München auf dem 39. Filmfestival Max Ophüls Preis

    Wettbewerb Kurzfilm

    EGO
    Regie: Lukas Baier
    Buch: Christine Heinlein
    Produktion: Nicolai Fitzgerald
    Kamera: Tilmann Wittneben

    SQUASH
    Regie: Maximilian Bungarten
    Buch: Jovana Reisiniger & Britta Schwem
    Produktion: Aylin Kockler
    Kamera: Felix Pflieger


    Wettbewerb Mittellanger Film

    DEATH IS SO PERMANENT
    Regie: Moritz S. Binder
    Produktion: David Armati Lechner
    Kamera: Tim Kuhn

    ENDLING
    Regie: Alex Schaad
    Produktion: Richard Lamprecht, Veronika Faistbauer
    Kamera: Ahmed El Nagar

    ES IST EGAL, ABER
    Regie: Christoph Ischinger
    Produktion: HFF München
    Kamera: Jakob Beurle

    FREMDE
    Regie: Tim Dünschede
    Produktion: HFF München u.a.
    Kamera: Holger Jungnickel

    I.O.X.
    Regie: Gwendolin Stolz
    Buch: Bernd Blaschke
    Produktion: Passanten Film
    Kamera: Pius Neumaier

    #WANNADIE
    Regie: Anja Badeck
    Buch: Katrin Arendt, Natalia Ourvalova
    Produktion: Lena Karbe
    Kamera: Eugen Gritschneder


    Wettbewerb Dokumentarfilm

    GERMANIA
    Regie: Lion Bischof


    MOP Watchlist

    LUFT
    Regie: Anatol Schuster
    Buch: Anatol Schuster und Britta Schwem
    Produktion: Isabelle Bertolone und Marius Ehlayil mit WIRfilm
    Kamera: Julian Krubasik

    MOP Shortlist

    DER WANDERER
    Regie: Anatol Schuster
    Produktion: Isabelle Bertolone und Marius Ehlayil mit WIRfilm
    Kamera: Adrian Campean

    Die Screening-Termine aller Filme gibt es unter http://www.max-ophuels-preis.de.

    Der Max Ophüls Preis wird von der Stadt Saarbrücken jährlich in Würdigung der Verdienste des aus Saarbrücken stammenden Regisseurs Max Ophüls verliehen. Ziel ist die Auszeichnung und Förderung von Nachwuchs-Regisseurinnen und -Regisseuren im deutschsprachigen Raum.

  • Rück- und Vorschau 17/18

    2017 feierte die HFF München 50jähriges Jubiläum / Erfolgreiches deutsches Serienjahr 2017 maßgeblich von HFF-Alumni und -Studierenden mit gestaltet / Gastgebende Hochschule für  Festivals, Preisverleihungen, Branchenpartner / Erstmals Katja-Eichinger-Stipendium und C. Bernd Sucher Preis vergeben / Erster Filmworkshop für geflüchtete Jugendliche umgesetzt / Zahlreiche Festivalstarts und Preise / Film trifft Kunst: Ausstellungen im Rahmen des Medienkunststipendiums und der Cinematographer’s Gallery / Erste Serien-Kooperation mit TUM abgedreht / Ausblick auf Tag der offenen Tür, Branchenscreenings, Max Ophüls Preis und Berlinale 2018  

    München, Januar 2018 – Das vergangene Jahr 2017 war für die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München in vielerlei Hinsicht besonders: Sie feierte 50jähriges Jubiläum der Aufnahme des Lehrbetriebs in 1967. Aber auch Festivalteilnahmen, Preise für Studierenden-Filme, alte und neue Kooperationen, 1000e Veranstaltungsbesucher und ein großer Anteil am vielfach gefeierten deutschen Serienjahr 2017 runden den Jahresrückblick ab. Eine Auswahl:

    50 JAHRE HFF MÜNCHEN – Eine Festwoche
    Eine ganze Woche lang feierte die HFF München das 50jährige Jubiläum der Aufnahme des Lehrbetriebs im Jahr 1967. Neben einem großen Festakt sowie anschließender Party gab es u.a. einen SZ-Kultursalon mit Dominik Graf im ersten Lehrgebäude der HFF München, einer Villa in der Schwabinger Kaulbachstraße, eine große Retrospektive sowie die HFF-Kino-Open-Air-Jahresschau im Innenhof der Filmhochschule. Mehrere 1000 Gäste aus Branche, Politik und breiter Öffentlichkeit nutzten das große Angebot, um mit der HFF München das 50jährige Jubiläum zu feiern.

    In Serie
    2017 wird von den Medien als das Jahr gefeiert, in dem deutsche Serienmacher*innen mit Produktionen wie BABYLON BERLIN, DARK, HINDAFING, 4 BLOCKS oder YOU ARE WANTED endgültig bewiesen haben, dass sie im internationalen Vergleich qualitativ hochwertig mithalten können. An allen hier genannten Titeln sind HFF-Alumni oder -Studierende im Kernteam vertreten.

    HFF München als gastgebende Hochschule für Festivals und viele weitere Veranstaltungen
    Die HFF München war auch 2017 wieder gastgebende Hochschule, Kooperationspartner und Veranstaltungsort für alle wichtigen Münchner Festivals wie KINO DER KUNST, DOK.FILMFEST, FILMFEST MÜNCHEN, SERIENCAMP und FILMSCHOOLFEST. Darüber hinaus finden an der HFF München weitere wichtige Branchenveranstaltungen statt wie das ANIMATION MEETING oder in diesem Jahr erstmals die Verleihung der YOUNGCREATIVES-FILM-AWARDS für Kurzfilmprojekte von Kindern und Jugendlichen, die einen oder beide Elternteile verloren haben. Die Nicolaidis YoungWings Stiftung ermöglicht den Betroffenen, ihre Trauer in Filmworkshops zu verarbeiten – zahlreiche Filmschaffende unterstützen das Projekt ehrenamtlich, darunter auch die HFF-Alumni Max Wiedemann und Quirin Berg.

    Berlinale 2017 – Filme, Preise und eine Studie
    In der Berlinale-Sektion Perspektive Deutsches Kino lief TARA von HFF-Studentin Felicitas Sonvilla. Student Lukas Baier gewann mit seinem Kurzfilm VISCH den BLAUE BLUME Award von Romance TV, der seit fast 10 Jahren im Rahmen der Berlinale vergeben wird. Außerdem sorgte die von der HFF München partnerschaftlich mit initiierte Studie GESCHICHTEN UND FILME KENNEN [KEINE] GRENZEN über die Programmdiversität der Internationalen Filmfestspiele Berlin für Anerkennung und zeigte Handlungsbedarf auf, nicht zuletzt auch mit Blick auf den Anteil von Regisseurinnen im internationalen Wettbewerb.  

    Premieren: Katja-Eichinger-Stipendium und C. Bernd Sucher Preis zum ersten Mal vergeben
    Die HFF München unterhält zahlreiche wertvolle und oft langjährige Kooperationen mit Branchenpartnern, die sich mit Preisen für Stoffentwicklungen/Filme oder Stipendien engagieren. In 2017 neu hinzugekommen ist die Vergabe des ersten Katja-Eichinger-Stipendiums für ein Drehbuch zum Studienabschluss. Das mit 4.000 € dotierte Stipendium ging in seiner ersten Ausgabe an HFF-Student und Studenten-Oscar®-Gewinner Alex Schaad. Ebenfalls zum ersten Mal vergeben wurde der C. Bernd Sucher Preis. Der nach dem Initiator und Professor des Ergänzungsstudiengangs Theater-, Film- und Fernsehkritik – der an der HFF München in Kooperation mit der August Everding Akademie unterrichtet wird – benannte Preis ist mit 3.000 € dotiert und ging 2017 an den Nachwuchs-Kritiker Maximilian Sippenauer.

    Erster Film-Workshop für geflüchtete Jugendliche an der HFF München
    Im Sommer fand an der HFF München der erste Film-Workshop für geflüchtete Jugendliche statt. Das Projekt wurde initiiert von HFF-Präsidentin Bettina Reitz gemeinsam mit der Kirch Stiftung und Regisseur Dirk Schäfer. Die künstlerische Leitung übernahm HFF-Student und Studenten-Oscar®-Gewinner Alex Schaad mit seinem Kommilitonen und Kamerastudent Ahmed El Nagar. Die Projektleitung lag bei Elena Diesbach. Auch die Schauspielerin Maria Furtwängler unterstützte den Workshop und spielte in den Kurzfilmen mit. Ein erster Trailer der im Workshop entstandenen Arbeiten wurde beim Internationalen Festival der Filmhochschulen gezeigt.

    HFF macht Kunst
    An der HFF München entstehen nicht nur filmische Arbeiten, sondern auch Fotoausstellungen oder Medienkunst. In der Cinematographer’s Gallery im 4. Stock der HFF München, initiiert von Kamera-Professor Tom Fährmann, werden regelmäßig Fotografien von HFF-Studierenden oder -Lehrenden ausgestellt, die immer mehr Besucher*innen des Kunstareals München auch jenseits von Filmscreenings in die Hochschule ziehen. Außerdem gab es auch in 2017 wieder die Abschlussausstellung des jährlichen Medienkunststipendiums, verliehen durch die Kirchstiftung und Frau Regina Hesselberger. In diesem Jahr zeigte HFF-Dokumentarfilmstudentin Susanne Steinmaßl unter dem Titel THE FUTURE IS NOT UNWRITTEN eine Medienkunstinstallation, deren Herzstück ein Smart Film über künstliche Intelligenz und Transhumanismus ist; eine unendliche Erzählung, permanent vorangetrieben und gespeist von einer lernfähigen Maschine. Stetige Protagonistin: ein weiblicher Avatar, der dem Publikum Fragen stellt über die Zukunft des Seins und menschlicher Existenz.

    Neuer Werbespot in eigener Sache und preisgekrönte Auftragsproduktionen
    Zum 50jährigen Jubiläum der HFF München feierte der neue Image-Spot in eigener Sache FIGHT FOR YOUR IDEAS Premiere. Aktuell läuft der Spot online (https://youtu.be/gS3kON4IGT4) sowie in zahlreichen Münchner Kinos wie u.a. dem City Kino und dem Mathäser Kino. Viele weitere Spots von HFF-Studierenden am Lehrstuhl Werbung sind 2017 entstanden, entweder als so genannte Spec Spots (keine Auftragsarbeiten, sondern spekulative Arbeiten, die meist mit echten Marken spielen und von diesen auch autorisiert sind) oder Auftragsarbeiten. Darunter u.v.a.  Spec Spots für Porsche (https://www.youtube.com/watch?v=GV1r3c9Ez_Y&feature=youtu.be) und Heineken (https://youtu.be/iN4z7nLPoMs) sowie Auftragsarbeiten für eine Crystal Meth Präventionskampagne (https://youtu.be/S0BlrTU2B10) und das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration (https://youtu.be/B-S1TPWY7Yw).

    Erste Serien-Kooperation zwischen HFF München und TUM
    Schon seit mehreren Jahren ist die TU München z.B. in den Bereichen Gaming oder Architektur ein wichtiger Partner für die HFF München. 2017 gab es dann auch die erste filmische oder vielmehr serielle Kooperation zwischen den beiden Münchner Hochschulen: Die Webserie TUM – TÄGLICH UNTER MÄNNERN wurde gedreht. In den Hauptrollen der vom FilmFernsehFonds (FFF) Bayern mit 50.000 € geförderten Produktion sind Maria Furtwängler und Alina Stiegler zu sehen. TÄGLICH UNTER MÄNNERN soll jungen Frauen und Mädchen zwischen 14 und 17 Jahren Lust auf die so genannten MINT-Studienfächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) machen und mit einigen damit verbundenen Klischees aufräumen. Mit den Drehbüchern zu TÄGLICH UNTER MÄNNERN (AT) hat Sebastian Stojetz, der auch Regie führen wird, im Februar 2017 sein Diplom an der HFF München gemacht. Mit verantwortlich für das Drehbuch ist Madeleine Fricke; die Produktion übernimmt Helena Hufnagel mit ihrer Firma COCOFILMS – beide haben ebenfalls an der HFF München studiert. Als ausführende Produzentin verstärkt die HFF-Produktionsstudentin Elena Karbe das Team.

    HFF auf Tour & Filmabende im Lovelace Hotel
    Seit Beginn der Amtszeit von HFF-Präsidentin Bettina Reitz im Oktober 2015 geht die HFF München regelmäßig auf Tour durch verschiedene Kinos in ganz Bayern und zeigt aktuelle filmische Arbeiten der Studierenden mit anschließender Gesprächsmöglichkeit mit den Filmemachern*innen.
    Außerdem war die HFF München bereits mit einem Filmabend zu Gast im 2017 neu eröffneten Lovelace Hotel, dem größten und spannendsten Zwischennutzungsprojekt Münchens. Sowohl für die Tour durch die bayerischen Kinos als auch für die Kooperation mit dem Lovelace Hotel wird es 2018 weitere Termine geben.

    Festivalteilnahmen und Preise
    Natürlich liefen auch in 2017 wieder zahlreiche Filme, Serienfolgen und Spots von HFFlern*innen auf nationalen wie internationalen Festivals und gewannen Preise. Einen Überblick gibt es auf unserer Website, auf Facebook, Instagram und Twitter.


    AUSBLICK 2018: Erste Termine, erste Festivals, erste Serien

    Tag der offenen Tür & HFF-Screenings
    Am 20. Januar öffnet die HFF München wieder einen ganz Tag lang die Türen für alle, die mit dem Gedanken spielen, an der HFF München zu studieren sowie die breite Öffentlichkeit, die gerne hinter die Kulissen der Filmhochschule blicken oder im hauseigenen Kino studentische Filmarbeiten ansehen möchte.
    Kurz davor am 16.+17. Januar finden die Branchen-Screenings statt – rund 600 geladene Gäste sichten die aktuellsten studentischen Arbeiten und haben die Möglichkeit, sich direkt vor Ort mit dem Filmnachwuchs zu vernetzen.

    Max Ophüls Preis, Bayerische Filmpreise & Berlinale
    11 Filmprojekte aus der HFF München laufen in verschiedenen Sektionen beim Filmfestival Max Ophüls Preis im Januar 2018, 9 davon in den Wettbewerbsreihen. Mit Spannung erwartet werden die Verleihung der Bayerischen Filmpreise sowie die Festival-Zusagen für die Berlinale.

    Noch mehr Serien
    Nach dem gefeierten Serienjahr 2017 sind die Erwartungen für 2018 hoch. Die nächsten Projekte stehen bereits in den Startlöchern. Abgedreht ist ACHT TAGE von Michael Krummenacher (Regie) und der NEUE SUPER (Produktion) für SKY. FFF-Förderung gab es für das Serienprojekt SERVUS BABY von Natalie Spinell, die mit dem Pilotfilm ihr Diplom an der HFF München gemacht hat. Die neuen Folgen befinden sich ebenfalls derzeit in der Postproduktion.