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Aktuelle Pressemitteilungen

  • FFF Oktober 2017

    FFF Bayern Vergabeentscheidung vom 18. Oktober 2017

    München, 19. Oktober 2017 – Der Vergabeausschuss des FilmFernsehFonds (FFF) Bayern hat am 18. Oktober getagt und entschieden, 30 Projekte mit einer Gesamtsumme von 3,5 Mio. Euro zu unterstützen. Außerordentlich viele Produktionen wurden im Nachwuchsbereich gefördert: Acht Filme werden hier mit FFF Förderung in einer Gesamthöhe von 635.000 Euro realisiert.

    Unter den geförderten Projekten sind zahlreiche Produktionen von HFF-Studierenden, -Alumni und -Lehrenden:

    Produktionsförderung Kinofilm

    PLAN A 445.000 €
    Produktion: Wiedemann & Berg Film, München
    Regie/Buch: Alireza Golafshan

    UND MORGEN DIE GANZE WELT 400.000 €
    Produktion: King & Queens Filmproduktion, Herrsching
    Drehbuch: John Quester, Julia von Heinz
    Regie: Julia von Heinz

    LOVE, EUROPE 200.000 €
    Produktion: Gabriela Sperl Film und Fernsehproduktion, München
    Buch und Regie: Konstantin Ferstl, Michaela Kezele, Michael Krummenacher, Anca Lazarescu, Mirjam Orthen, Tomasz Rudzik, Alex Schaad, Sebastian Stern u.a.

    SEX CHANGE WONDERLAND 100.,000 €
    Produktion: kimmel & metz Filmproduktion, München
    Buch und Regie: Doris Metz, Imogen Kimmel

    Produktionsförderung Webserie

    TÄGLICH UNTER MÄNNERN 50.000 €
    Produktion: Cocofilms, München
    Buch: Sebastian Stojetz, Madeleine Fricke
    Regie: Sebastian Stojetz

    Nachwuchsförderung Erstlingsfilm

    RELATIVITY
    Produktion: Trimaphilm, München
    Buch und Regie: Mariko Minoguchi

    MEIN SOHN
    Produktion: akzente Film & Fernsehproduktion, Unterföhring
    Buch und Regie: Lena Stahl

    Nachwuchsförderung Abschlussfilm

    LIGEIA MARE
    Produktion: Feinshmeker Film, Hanau
    Buch und Regie: Adam Zimny

    BLEI
    Produktion: Glitzer Film, München
    Buch und Regie: Benjamin Leichtenstern

    PIG HEART
    Produktion: Anabelle Peiffer, München
    Buch: Oliwia Strazewski, Maximilian Baumgartner
    Regie: Artjom Baranov

    ALICE
    Produktion: Südhang Films, München
    Buch: Eileen Byrne, Elodie Malanda
    Regie: Eileen Byrne

    FEST DER LIEBE
    Produktion: Ein&Alles Film, München
    Buch und Regie: Agata Wozniak

    Projektentwicklungsförderung

    INSIDE LEADERSHIP
    Produktion: Horse&Fruits, München
    Buch und Regie: Jennifer Dietz

    Drehbuchförderung

    SAMIA
    Produktion: S2R Film, Grünwald
    Buch: Yasemin und Nesrin Samdereli

    WOOZLE GOOZLE - DER FILM
    Produktion: Lieblingsfilm, München
    Buch und Regie: Igor Hartmann, Andreas Guni

    Weitere Infos zu Verleihförderung und Inhalten der Projekte gibt es hier

  • Mainstreampreis 2017

    Kooperationsprojekt zwischen der HFF München und ProSiebenSat.1 TV Deutschland prämiert beste Ideen für TV-Movies mit insgesamt 6.000 Euro / Mainstreampreis bereits zum 7. Mal verliehen  

    München, 18. Oktober 2017 – In der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF München) wurde heute der Mainstreampreis 2017 verliehen. Der Mainstreampreis ist eine Kooperation zwischen der HFF München und der ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH und prämiert die besten Ideenkonzepte für ein TV-Movie von HFF-Studenten. Thematischer Schwerpunkt in diesem Jahr: Eskalation.

    Preisgelder von insgesamt 6.000 Euro für den Film-Nachwuchs der HFF München

    Im Rahmen des Mainstreampreises 2017 wurden drei Preise an HFF-Studierende vergeben:

    1. Preis: Yannik Carstensen & Lukas Becker (Drehbuchstudenten) für TILL DRESS DO US PART; dotiert mit 3.000 €
    2. Preis: Viola Maria Schmidt (Drehbuchstudentin) für MOSES VOM PLATTENBAU; dotiert mit 2.000 €
    3. Preis: Christian Hödl (Regiestudent Dokumentarfilm) für LISA STARLIGHT; dotiert mit 1.000 €

    Die diesjährige Jury setzte sich zusammen aus Redakteurin Birgit Brandes, Produzentin Ariane Krampe und Drehbuchautorin Carolin Hecht und lobte die frischen unverkrampften Einreichungen und deren allgemein außergewöhnlich hohes Niveau.

    Kooperation zwischen HFF München und ProSiebenSAT.1 seit sieben Jahren

    Der Mainstreampreis wurde in diesem Jahr nach einem erfolgreichen Auftakt 2011 bereits zum siebten Mal vergeben – die Fortsetzung dieser Kooperation für 2018 ist bereits bestätigt. Professor Michael Gutmann, Leiter der Abteilung Drehbuch an der HFF München: „Die Wettbewerbsteilnahme beim Mainstreampreis ist für unsere Studierenden vergleichbar mit einer Auftragsarbeit – sie schreiben gezielt für eine Senderplanung. Und selbst, wenn sie nicht zu den Gewinnern gehören, erhalten Sie von den Entscheidern im Sender Feedback zu ihren Arbeiten und verstehen den aktuellen Markt und wie man sich in ihm als Autor/in präsentiert.“

  • Sechs HFF-Filme bei den Hofer Filmtagen

    Sechs HFF-Filme werden bei den 51. Internationalen Hofer Filmtagen gezeigt / Festival läuft vom 24. bis 29. Oktober / Deutschsprachiger Film im Mittelpunkt

    München, 17. Oktober 2017 – Im Programm der 51. Internationalen Hofer Filmtage laufen sechs Filme von Studierenden der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München. Mit ihrer Festival-Einladung haben die jungen Filmemacherinnen und –Macher der Spielfilme auch Chancen auf den mit 10.000 Euro dotierten Förderpreis Neues Deutsches Kino. Ein Dokumentarfilm aus der HFF München konkurriert um den mit 7.500€ dotierten Dokumentarfilmpreis GRANIT. Ebenso wie der Film von den HFF-Absolventen Dominik Graf und Martin Gressmann, der auch in diesem Wettbewerb läuft.

    Die Filme von HFF-Studierenden in Hof

    A LIFE IN 8BIT
    Spielfilm von Andreas Irnstorfer

    DAS SOFORTBILD-SYSTEM 63
    Spielfilm von Philipp Link

    INTERGALACTICAL CHEWING GUM
    Spielfilm von Judith Taureck

    FAMILIENZUWACHS
    Spielfilm von Teresa Hoerl

    NEXT DOOR
    Spielfilm von Philipp Straetker

    MARIKAS MISSIO
    Dokumentarfilm von Michael Schmitt

    HEIMLICH
    Spielfilm von Lukas Röder (keine HFF-Produktion, aber HFF-Student seit 2017)

    Filme von HFF-Absolventen in Hof

    PHILIP ROSENTHAL - DER UNTERNEHMER, DER NICHT AN DEN KAPITALISMUS GLAUBTE
    Dokumentarfilm von Dominik Graf und Martin Gressmann

    MEINE WELT IST DIE MUSIK - DER KOMPONIST CHRISTIAN BRUHN
    Dokumentarfilm von Marie Reich

    Deutschsprachiger Film im Mittelpunkt bei den Hofer Filmtagen
    Auch bei den 51. Internationalen Hofer Filmtagen steht der deutschsprachige Film im Mittelpunkt. Aus fast 3.000 Einreichungen werden jedes Jahr rund 70 Lang- und über 50 Kurzspielfilme ausgewählt und kommen als Deutschland- oder Weltpremiere zur Aufführung. Davon auch zahlreiche aus den deutschen Filmhochschulen, denn die Hofer Filmtage sehen es als ihre Tradition, nach neuen Talenten Ausschau zu halten. Die Hofer Filmtage selbst vergeben keine Preise; von Sponsorenseite werden jedoch Preise u.a. in den Bereichen Nachwuchs oder Szenenbild vergeben.

     

  • Kooperation Mathäser Filmpalast

    Erstmalige Kooperation zwischen der HFF München und dem Mathäser Filmpalast München ermöglicht Studierenden vergünstigte Kinobesuche / Filmstudierende können dabei zwischen Vorführungen in 2D und 3D wählen und ihr Filmwissen zu aktuellsten Kinoproduktionen so stetig auf dem Laufenden halten

    München, 16. Oktober 2017 – Studierende der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München erhalten mit Beginn des aktuellen Wintersemesters 2017/18 gegen Vorlage ihres Studentenausweises vergünstigte Ticketpreise im Mathäser Filmpalast. Die neue Kooperation zwischen der Filmhochschule und Münchens beliebtem Multiplex-Kino, in dem auch regelmäßig Deutschland-Premieren großer nationaler und internationaler Kinoproduktionen stattfinden, bietet Studierenden die Möglichkeit, an allen Tagen (außer Freitag und Samstag) 2D-Vorstellungen zum Eintrittspreis von 6,50 € und 3D-Vorstellungen für 9,50 € zu besuchen.

    Kurt Schalk, Marketing-Leiter KINOPOLIS GmbH & Co. Multiplex KG: „Wer später selbst mit Kinoproduktionen sein Geld verdienen möchte, sollte so viele Filme wie möglich kennen. Das kann teuer werden – deshalb möchten wir den Studierenden der HFF München die Möglichkeit geben, bei vergünstigtem Eintritt im Mathäser Filmpalast mehr Filme für weniger Geld sehen zu können, ob in 2D oder 3D. Und wir freuen uns schon darauf, wenn in ein paar Jahren dann eine große Kinopremiere einer Produktion bei uns stattfindet, die von den ehemaligen Studierenden gemacht wurde, die jetzt zu uns ins Kino kommen.“

     
    Foto: Mathäser Filmpalast 2017
     
  • HFF München Kooperationspartner des 8. Literaturfest München

    8. Literaturfest München vom 15. November bis 3. Dezember 2017 / HFF-Alumna und Creative-Writing-Professorin Doris Dörrie kuratiert forum:autoren 2017 unter dem Motto „Alles Echt. Alles Fiktion“ / Im Fokus stehen Fragen nach Wahrheit und Fiktion in Literatur, Film und Medien / HFF-Alumna und DOK.education-Leiterin Maya Reichert richtet mit einem eigenen Programmpunkt in Kooperation mit der HFF München besonderes Augenmerk auf das Genre Dokumentarfilm / forum:autoren findet vom 16.-24. November 2017 im Literaturhaus statt

    München, 28. September 2017 – Die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München ist Kooperationspartner des 8. Literaturfest München (15. November bis 3. Dezember 2017), zu dem rund 80 hochkarätige Autorinnen und Autoren in München erwartet werden. Das in diesem Rahmen stattfindende forum:autoren wird in diesem Jahr von HFF-Alumna und -Professorin für Creative Writing Doris Dörrie kuratiert. „Alles Echt. Alles Fiktion“ heißt das Motto ihres vom 16. bis 24. November 2017 laufenden Programms, das sie gemeinsam mit dem Literaturhaus München entwickelt hat. Dabei werden Fragen nach Wahrheit und Fiktion in Literatur, Film und Medien in den Fokus gerückt: Wo verlaufen die Grenzen zwischen Dokumentation und Fiktion in einer Welt, in der die Flut von Fake-News stetig wächst? Was bedeutet es für die Literatur, wenn die Sehnsucht nach dem Echten, Wahren, Authentischen, dem radikal Autobiografischen immer stärker in den Vordergrund rückt und das Verbürgte wichtiger wird als die Fiktion? Mit Lesungen, Vorträgen und interdisziplinären Diskussionen wird dieses hochaktuelle Thema beim forum:autoren untersucht. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei dem Genre des Dokumentarfilms: In Kooperation mit der HFF München findet ein von der HFF-Absolventin und Filmemacherin Maya Reichert zusammengestelltes Programm statt, das, unterstützt vom DOK.fest München, sechs künstlerische Dokumentarfilme zeigt. Zudem gibt es Filmgespräche und einen Workshop zum Thema „Filme lesen“. Ergänzend führt Doris Dörrie drei ihrer eigenen filmischen Arbeiten vor und erläutert in einer Master Class ihre Auseinandersetzung mit Dokumentation und Fiktion.

    Im Literaturhaus München, dem Hauptveranstaltungsort des forum:autoren, steht dessen Thema „Alles Echt. Alles Fiktion“ während des gesamten Festivals im Mittelpunkt und wird mehrfach akzentuiert. So hat Literaturhaus-Leiterin Tanja Graf etwa Péter Nádas eingeladen mit seinem autobiografischen Buch „Aufleuchtende Details“ sowie Filmemacher und Autor Oskar Roehler, der seine persönliche Geschichte mit schneidender aktueller Gesellschafskritik verbindet, zudem kommt Salman Rushdie, der in „Golden House“ eine irritierende Studie des Zeitgeists entwirft. Teil des Literaturhaus-Festprogrammes ist auch der Markt der unabhängigen Verlage „Andere Bücher braucht das Land“ am 2. und 3. Dezember, bei dem das illustrierte und besonders gestaltete Buch im Mittelpunkt steht.

    Zum ersten Mal gibt es im  Literaturhaus dieses Jahr außerdem einen zentralen Festival-Treffpunkt: Dort, wo sonst Ausstellungen stattfinden, entsteht die Bar „Panoptikum“, spektakulär gestaltet wie eine Filmkulisse. Höhepunkt ist ein Wachsfigurenkabinett, das optisch und thematisch an das Thema des forum:autoren „Alles Echt. Alles Fiktion“ anknüpft. Im „Panoptikum“ treten nach 22 Uhr Musiker auf, es finden Kurzlesungen und Performances statt. Tagsüber liegen die Bücher der Literaturfest-Autoren aus, und man kann Podcasts lauschen – dokumentarischen Radio-Serien, die in den letzten Jahren zu beeindruckender Hörfunk-Kunst avanciert sind.

    Das Literaturfest München wird veranstaltet vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels – Landesverband Bayern und dem Literaturhaus München in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München. Mit freundlicher Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst sowie DATEV und PwC. Medienpartner: Bayern 2 und Capriccio.

    Pressekontakt HFF München
    Jette Beyer / Anja Menge
    089-68957-8502 / -8503
    j.beyer@hff-muc.de / a.menge@hff-muc.de

    Pressekontakt Literaturfest München
    Susanne Meierhenrich
    0171-7421717 und 08121-224 09 25
    presse@litmuc.de / smeierhenrich@t-online.de

     

  • Serie DER LACK IST AB läuft ab Dezember bei Amazon Prime

    Die Serie DER LACK IST AB von und mit Kai Wiesinger wird bei Amazon Prime ausgestrahlt / Headwriter und Produzent ist HFF-Serienprofessor Tac Romey / HFF-Studierende und Alumni wieder mit im Autorenteam

    22. September 2017 – Die Comedyserie DER LACK IST AB von und mit Kai Wiesinger wird ab Dezember exklusiv bei Amazon Prime ausgestrahlt. Das gab Amazon Prime Video heute bekannt. Zu sehen sein werden die ersten Staffeln der preisgekrönten Serie und die neue vierte Staffel, die aktuell gedreht wird, in über 200 Ländern und Territorien. Die bisherigen Staffeln liefen als Webserie erfolgreich bei myvideo.de und Sat1.de.  

    Im Team der Staffeln 1-3 sind auch Nachwuchsautoren aus der Abteilung Drehbuch (Leitung Professor Michael Gutmann & Professor Doron Wisotzky) der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München: Ferdinand Arthuber, Sebastian Stojetz, Bernd Blaschke, Madeleine Fricke und Frederick Schofield. Für die 4. Staffel sind Beatrice Huber und Madeleine Fricke wieder Staffwriter. Ins Team geholt wurden sie vom HFF-Professor für Serielles Erzählen, Tac Romey, der Headwriter und Produzent (gemeinsam mit Rob van Binsbergen) bei DER LACK IST AB ist: „Wir haben von der ersten Staffel an auf Qualität gesetzt und nie gezögert das Projekt inhaltlich, künstlerisch und finanziell zu unterstützen. Es freut uns sehr, dass wir nun gemeinsam mit Kai Wiesinger und Bettina Zimmermann mit Amazon einen neuen Partner gefunden haben, der diese wunderbaren Themen weltweit zur Verfügung stellen wird.“ Auch in der vierten Staffel stehen Kai Wiesinger und Bettina Zimmermann vor der Kamera; Kai Wiesinger ist Autor und führte außerdem Regie. HFF-Alumna Sarah Bräuer ist Producerin bei DER LACK IST AB.

    DER LACK IST AB beschreibt das Zusammenleben des Mittvierziger-Ehepaares Hanna (Bettina Zimmermann) und Tom (Kai Wiesinger): Auch in der 3. Staffel lassen sich Tom und Hanna nicht unterkriegen – auch nicht von ihrer 20jährigen Ehe. Die beiden ziehen mit ihren Kindern in eine größere Wohnung, doch leider zu früh: fehlende Wände, ständig Stromausfall… nichts stimmt. So stehen dem Generationenkonflikt alle Türen offen. Ein falsches Emoji löst bei Emmi die erste Beziehungskrise aus. Während sich ihre Eltern mit veganen Gästen, der überengagierten Schulpsychologin und dem „Wer macht was im Haushalt?“ rumschlagen, Toms Midlifecrisis fast zur Nebensache wird, öffnet sich der Raum für den gnadenlosen Alltag. Trotz schonungsloser Ehrlichkeit geben uns Tom und Hanna das Gefühl, in den Wirren des Alltags nie allein zu sein. 

    Die Staffeln 1-3 und die neue vierte Staffel starten ab Dezember bei www.amazon.de/prime
    Weitere Informationen unter www.der-lack-ist-ab.de und www.phantomfilm.de

  • FIRST STEPS Award: Daphne Ferraro gewinnt Drehbuch-Preis

    München, 19. September 2017 – Daphne Ferraro, Studentin der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München, gewann gestern Abend den FIRST STEPS Award in der Kategorie Drehbuch für ihr Diplomdrehbuch TERRA MURATA.  

    Drehbuch: TERRA MURATA von Daphne Ferraro
    Süditalien, 1962. Ein unerfahrener Gefängnisarzt gerät in den Bann des charismatischen Insassen, den er zur Hinrichtung freigeben soll – und riskiert bald alles, um die Wahrheit über dessen Schicksal herauszufinden und ihm das Leben zu retten.

    In der Jury für die Kategorie Drehbuch der FIRST STEPS Awards 2017 saßen: Jantje Friese (Produzentin und Drehbuchautorin), Heide Schwochow (Drehbuchautorin), Oliver Ziegenbalg (Drehbuchautor)

    Der Preis ist dotiert mit 10.000 €.

    Die FIRST STEPS Awards werden seit 2000 an Abschlussfilme von Studentinnen und Studenten der Filmhochschulen in deutschsprachigen Ländern vergeben und gehören zu den wichtigsten Auszeichnungen für junge Filmschaffende. Mit dem Preis soll der Filmnachwuchs und ihre „ersten Schritte“ gefördert werden. Drei unabhängige Jurys, besetzt mit prominenten Fachleuten aus der Spielfilm-, Dokumentarfilm- und Werbefilmpraxis, nominieren zunächst bis zu fünf Filme in jeder Preiskategorie und entscheiden später über die Vergabe der Preise.

  • Wahlspot 2017

    HFF-Studenten-Team produziert Spot in Kooperation mit dem Verein „Our Impact“ / Motivation für den Spot war der eigene Schreck über die geringe Wahlbeteiligung unter Studierenden deutschlandweit / Spot zeigt auf humorvolle Art, dass jeder mit seiner Wahl etwas verändern kann

    München, 29. August 2017 – Lukas März, Regiestudent an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München, hat mit Kommilitonen und in Kooperation mit dem gemeinnützen Verein „Our Impact“ einen Social Spot gedreht, der junge Menschen motivieren soll, bei der anstehenden Bundestagswahl ihre Stimme abzugeben. „Wir haben die Zahlen über die geringe Wahlbeteiligung unter Studierenden gelesen und waren entsetzt. Schließlich betreffen die Entscheidungen, die heute getroffen werden, gerade unsere Zukunft. Darum wollten wir etwas tun – und das, was wir am besten können, ist: Filme machen“, sagt Lukas März.

    Der Spot, den Lukas März gemeinsam mit seinem Kommilitonen Manuel Lübbers (Kamera) und Christoph Degenhart (Produzent) gedreht hat, zeigt an einem bewusst absurd gewählten Beispiel, dass man nur etwas verändern kann, wenn man aktiv seine Stimme dafür abgibt. Die Alternative: hilflos zusehen, wie die anderen um einen herum die Welt verändern.
    Als Kooperationspartner zur Entstehung und Verbreitung des Spots ist außerdem der junge gemeinnützige Verein „Our Impact“ mit dabei,  der durch neutrale Information, Diskussion und Moderation die Wahlbeteiligung von Erst- und Jungwählern erhöhen will. Vereinsmitglied Kerstin Zachau, die bei der Spot-Produktion mitgearbeitet hat, wird ab Herbst ebenfalls an der HFF München Produktion studieren.

    Der Spot ist ab sofort hier zu sehen (verknüpft mit dem Hashtag #gehwaehlen2017)
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  • Deutscher Oscar-Beitrag 2018

    German Films gab Entscheidung heute in München bekannt / AUS DEM NICHTS überzeugte bereits in Cannes: Hauptdarstellerin Diane Kruger wurde mit der Goldenen Palme als beste Schauspielerin ausgezeichnet / HFF-Alumnus Herman Weigel studierte an der HFF München Regie

    24. August 2017 – Fatih Akins Film AUS DEM NICHTS (IN THE FADE), produziert von Herman Weigel, der an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München Regie studiert hat, ist Deutschlands Beitrag für die Kategorie Best Foreign Language Film bei den 90. Academy Awards®. Das gab German Films heute in München bekannt. AUS DEM NICHTS feierte seine Weltpremiere in Cannes – Hauptdarstellerin Diane Kruger wurde mit der Goldenen Palme als beste Schauspielerin geehrt. Sie spielt Katja, deren bisheriges Leben wie „aus dem Nichts“ in Scherben liegt, als sie bei einem Bombenanschlag ihren Mann und ihren kleinen Sohn verliert. Als die Ermittlungen und das anschließende Gerichtsverfahren nicht die erhoffte Gerechtigkeit bringen, will Katja Rache. AUS DEM NICHTS, den Fatih Akin in Interviews als seine „persönliche Verarbeitung mit dem NSU“ bezeichnet hat, startet am 23. November 2017.Kurz vor Weihnachten wird die Academy of Motion Picture Arts & Sciences eine Short List mit neun fremdsprachigen Filmen, die noch im Rennen um eine Oscar®-Nominierung sind, veröffentlichen. Am 23. Januar 2018 werden die fünf Nominierungen bekannt gegeben; die Verleihung der Academy Awards 2018 findet am 4. März in Hollywood statt.
    Die Oscar®-Kategorie Best Foreign Language Film gibt es seit 1957; seitdem ging der Oscar® drei Mal nach Deutschland, zwei Mal für Filme von Absolventen der HFF München: 2003 NIRGENDWO IN AFRIKA von Caroline Link und 2007 DAS LEBEN DER ANDEREN von Florian Henckel von Donnersmarck.  

    Herman Weigel nahm sein Studium an der HFF München 1969 auf – im so genannten C-Kurs, dem dritten Studierenden-Jahrgang seit Gründung der HFF München 1967, lernte er u.a. Bernd Eichinger und Uli Edel kennen, mit denen gemeinsam er v.a. als Drehbuchautor und Produzent zahlreiche Film-Erfolge feierte, darunter CHRISTIANE F. – WIR KINDER VOM BAHNHOF ZOO, DIE UNENDLICHE GESCHICHTE (bei beiden Filmen Autor), DER NAME DER ROSE und LETZTE AUSFAHRT BROOKLYN ( bei beiden Filmen Associate/Co-Producer).

  • First Steps 2017

    6 Nominierungen für den begehrten Nachwuchs-Preis FIRST STEPS Award gehen an Filme aus der HFF München / Nominierungen in den Kategorien Werbefilm, Drehbuch, NO FEAR Award für Produktionsabschlüsse und Michael-Ballhaus-Preis für Kamera / Die FIRST STEPS Awards werden am 18. September 2017 in Berlin vergeben

    München, 10. August 2017 –  Die Nominierungen für die FIRST STEPS Awards stehen fest. Sechs Studierende bzw. Produktionen aus der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München gehen ins Rennen um den begehrten Nachwuchspreis für junge FilmemacherInnen in Deutschland:

    Werbefilm: BAD PETS I+II von Moritz Rautenberg & Christian Ricken

    Bad Food results in bad behaviour – so der Claim, der es bereits erklärt: Wenn man den tierischen Liebling nicht gut füttert, lebt man mitunter gefährlich.

    Werbefilm: THREE POLAR BEARS von Artjom Baranov

    Regie: Artjom Baranov, Kamera: Lorenz Weissfuß (HFF-Student), Produktion: Anabella Peiffer (HFF-Studentin)

    Drei Polarbären wollen die Erde vor der Klimaerwärmung retten. Dazu stürmen sie ein Autohaus um die potentiellen Käufer von umweltschädlichen Autos zu verhauen, doch sie machen einen Fehler.

    Jury Commercial Award: Sven Kielgas (Senior Advisor der Serviceplan Holding), Palina Rojinski (Moderatorin, Schauspielerin), Oliver Hack (Geschäftsführer Markenfilm; Anne Stilling (Leiterin Markenkommunikation und Media Vodafone), Rolf Schröter (Ressortleiter Marketing, W&V)

    Der Preis ist dotiert mit 10.000 €

     

    NO FEAR Award (für Produktionsabschlüsse): wirFILM Bertolone&Ehlayil GbR (HFF-Studierende Isabelle Bertolone und Marius Ehlayil) für LUFT.

    LUFT erzählt von einer Jugendfreundschaft in all ihrer Intensität. Louk ist tief wie das Meer. Manja rein wie die Luft. Ihre Liebe: Ohne Angst. Ohne Lüge. Ohne Spur.

    NO FEAR Award (für Produktionsabschlüsse): Florian Gengnagel und Viktoria Barkhausen (beide HFF-Alumni), Fireapple für HARD WAY – THE ACTION MUSICAL.

    In HARD WAY prallen Action und Musical aufeinander, es gibt es nur eine Regel: „We’re not killing them while they’re singing or dancing“. Harte Männer mit ganz großen Gefühlen kämpfen singend und tanzend. Jake verliert bei einem Spezialeinsatz in Detroit seinen besten Freund Zach. Acht Monate später soll er mit seinem Team endlich „The Mother“ fassen, die Terroristin, die Zach auf dem Gewissen hat. Doch in seiner blinden Rachlust gerät Jake mit seinem Kommando in eine tödliche Falle.

    Der Preis ist dotiert mit 10.000 €

     

    Drehbuch-Preis

    Daphne Ferraro für TERRA MURATA

    Süditalien, 1962. Ein unerfahrener Gefängnisarzt gerät in den Bann des charismatischen Insassen, den er zur Hinrichtung freigeben soll – und riskiert bald alles, um die Wahrheit über dessen Schicksal herauszufinden und ihm das Leben zu retten.

    Jury für den Drehbuch-Preis: Jantje Friese (Produzentin und Drehbuchautorin), Heide Schwochow (Drehbuchautorin), Oliver Ziegenbalg (Drehbuchautor)

    Der Preis ist dotiert mit 10.000 €

     

    Michael-Ballhaus-Preis (für Kameraabsolventinnen und -absolventen)

    Julian Krubasik für LUFT.

    Der Preis ist dotiert mit 10.000 €

     

    Die FIRST STEPS Awards werden seit 2000 an Abschlussfilme von Studentinnen und Studenten der Filmhochschulen in deutschsprachigen Ländern vergeben und gehören zu den wichtigsten Auszeichnungen für junge Filmschaffende. Mit dem Preis soll der Filmnachwuchs und ihre „ersten Schritte“ gefördert werden. Drei unabhängige Jurys, besetzt mit prominenten Fachleuten aus der Spielfilm-, Dokumentarfilm- und Werbefilmpraxis, nominieren zunächst bis zu fünf Filme in jeder Preiskategorie und entscheiden später über die Vergabe der Preise. Die Preisverleihung findet am 18. September in Berlin statt.

  • Filmworkshop für Geflüchtete

    Vom 7.-12. August 2017 lädt die HFF München erstmals geflüchtete Jugendliche zu einem Film-Workshop an die HFF München ein / Initiiert wurde der Workshop von HFF-Präsidentin Bettina Reitz gemeinsam mit der Kirch Stiftung und Regisseur Dirk Schäfer / Die Projektleitung hat Elena Diesbach inne / Die geflüchteten Jugendlichen werden mit den Studentenoscar®-Preisträgern und HFF-Studenten Alex Schaad und Ahmed El Nagar sowie Schauspielstudierenden der Theaterakademie August Everding zusammenarbeiten / Am Ende des Workshops wird eine kurze filmische Arbeit stehen

    München, 7. August 2017 – Die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München lädt vom 7.-12. August erstmals geflüchtete Jugendliche zu einem Film-Workshop ein. Auf Initiative von HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz und Regisseur Dirk Schäfer sowie unter der Projektleitung von Elena Diesbach werden die teilnehmenden jugendlichen in ihrer Woche an der HFF München sowohl in Film-Theorie als auch -Praxis eintauchen. Am Ende der Woche soll eine gemeinsame filmische Arbeit stehen. V.a. bei den praktischen Teilen erhalten die jungen FilmemacherInnen aus verschiedenen Ländern Unterstützung und Anleitung von u.a. den HFF-Studenten Alex Schaad (Regie) und Ahmed El Nagar (Kamera) – die beiden haben im vergangenen Jahr mit ihrem Kurzfilm INVENTION OF TRUST den Studentenoscar® in Gold gewonnen. Kooperiert wird außerdem mit Schauspiel-Studierenden der Theaterakademie August Everding.

  • Starterfilmpreis 2017

    Starter-Filmpreise 2017 an Studierende der HFF München vergeben / Starter-Filmpreise werden jährlich vom Kulturausschuss des Stadtrates der Landeshauptstadt München an künstlerisch herausragende Projekte des Münchner Regienachwuchses vergeben / Zusätzlich wird der Starter-Filmpreis Produktion, gestiftet von ARRI Film & TV, vergeben

    München, 7. Juli 2017 – Der Kulturausschuss des Stadtrates der Landeshauptstadt München hat auf Vorschlag einer Jury über die Vergabe der Starter-Filmpreise 2017 entschieden und insgesamt vier Filmprojekte von HFF-Studierenden mit dem Nachwuchspreis geehrt: FUCK WHITE TEARS von Annelie Boros, THUMB von Moritz Binder und KLEINHEIM von Michael Ciesielski erhielten die drei mit jeweils 6.000 € dotierten Regie-Nachwuchspreise.

    Der zusätzliche Starter-Filmpreis für Produktion, gestiftet von ARRI Film & TV als geldwerte Leistung in Höhe von 6.000 Euro für die Postproduktion eines künftigen Films ging an das Produktionsteam Isabelle Bertolone und Marius Ehlayil (wirFILM) für Yulia Lokshinas TAGE DER JUGEND.

    Der Jury, die über die Vergabe der Starter-Preise entschieden hat, gehörten an: Dunja Bialas (Artechock Filmmagazin), Marga Boehle (Filmkritikerin), Rainer Gansera (Filmkritiker Süddeutsche Zeitung), Zoran Gojic (Filmkritker Münchner Merkur), Walter Greifenstein (Bayerisches Fernsehen), Mirjam Orthen (Preisträgerin 2016) und aus dem Stadtrat Klaus Peter Rupp und Christian Vorländer (SPD), Sabine Krieger und Marian Offman (CSU) und Sabine Krieger (Fraktion Die Grünen - rosa Liste).

    Die Verleihung der Starter-Filmpreise findet am Mittwoch, 18. Oktober im Rahmen einer geschlossenen Feier im ARRI-Kino statt.

    Jurybegründungen für die Starter Filmpreise:


    FUCK WHITE TEARS von Annelie Boros
    Produktion: Entstanden im Rahmen einer Exkursion des HFF-Lehrstuhls Fernsehjournalismus
    Kamera: Annelie Boros, Tilmann Wittneben
    „Du kommst hier her und schießt mit der Kamera auf uns, wie auf Tiere!“
    Die Filmemacherin ist in Kapstadt, Südafrika, um einen Film über die Studentendemonstrationen dort zu machen. Doch die Menschen vor ihrer Linse begegnen ihr mit Wut und Ablehnung. Sie wollen nicht, dass sie als Weiße einen Film über ihre schwarze Protestbewegung macht.
    Anstatt diesen Konflikt auszusparen und starr ihr ursprüngliches Vorhaben durchzuziehen, macht Annelie Boros ihn zum Gegenstand ihrer Erzählung. Sie versucht, zu ergründen, wovon diese heftigen Reaktionen herrühren. Auf diesem Wege gewinnt sie die Bereitschaft einiger Menschen, vor ihre Kamera zu treten und ihre Situation, ihre Ansichten zu erklären. Wir erfahren nicht nur etwas über die Lage der Protestierenden, sondern darüber hinaus über jahrhundertealte Grenzen und Machtverhältnisse in Südafrika zwanzig Jahre nach der Apartheid.
    'Fuck White Tears' erzählt mit den klassischen Mitteln der Fernsehreportage und doch ist das Ergebnis weit mehr als das. Annelie Boros hält sich nicht heraus, versteckt sich nicht in der Draufsicht, sondern hinterfragt ihre eigene Verantwortung in diesem System. Indem sie uns als Zuschauer/innen daran teilhaben lässt, lädt sie uns dazu ein, unsere eigene Haltung kritisch zu betrachten und regt eine Diskussion an, die auch lange nach Sichtung des Films noch weiter gehen wird.

    THUMB von Moritz S. Binder
    Produktion: David Armati Lechner (gamutfilm), Alireza Golafshan und Thomas Herbert (beide Horse & Fruits)
    Kamera: Tim Kuhn
    Keywan und sein todkranker Vater begeben sich auf eine letzte gemeinsame Reise. Es ist eine Fahrt, die beide zusammenführen wird, und an deren Ende doch die unausweichliche Trennung steht. Die Geschichte vom Abschiednehmen zweier Generationen inszeniert Regisseur Moritz S. Binder als bilderstarkes und feinfühliges Roadmovie, in dessen Verlauf unzählige Transiträume durchlaufen werden. Wartezimmer, Korridore, Hotels und Raststätten werden zu Sinnbildern eines zu Ende gehenden Lebens, von Kameramann Tim Kuhn gekonnt ins Bild gesetzt. Die Räume stehen auch ein für die Herkunftsgeschichte der Protagonisten, die Ankerpunkte in verschiedenen Ländern und Kulturräumen haben. Sie sind so auch Symbol für ein Leben zwischen Aufbruch und Ankunft.
    Moritz S. Binders Inszenierung erweist ein großes Gespür für die Zeit, die Szenen brauchen, um sich fast beiläufig und ganz und gar entdramatisiert zu entfalten. Die ebenso natürliche wie punktgenaue Mise-en-scène findet im gewählten 4:3-Format, der Bildkadrierung und im Wechsel der Tiefenschärfe höchst filmische Entsprechungen für die innere Einkehr der Figuren und zieht auf ganz und gar sinnliche Weise in den Bann.

    KLEINHEIM von Michael Ciesielski
    Produktion: Matthias Moa Ziegler
    Kamera: Johannes Brugger
    Eine Idylle en miniature: Ein kleines Dorf, nur wenige Häuser, irgendwo in Niederbayern. Zwischen Maisfeld, Grillplatz und der Bank an der verwaisten Bushaltestelle spielt sich der Alltag fünf junger Bewohner ab. Zu tun gibt es nichts, außer Abhängen, ein ganz normales Dorfleben. Nur eine will ausbrechen: Jessica hält es nicht mehr aus, sie will weg und versucht, ihren Freund zum Mitkommen zu überreden. In seiner Antwort klingt erstmals die Bedrohung an: Wo willst du denn hin, es ist noch keiner zurückgekommen von denen, die gegangen sind. Und außerdem: Warum abhauen, wenn alles, was man braucht, buchstäblich vom Himmel fällt? Sei es Toilettenpapier oder Eis: Stets bekommen die Bewohner, was sie wollen oder brauchen, ehe sie es auch nur selbst wissen. Nur Tim, der leicht übergewichtige Außenseiter, ist bereit, mit Jessica, in die er heimlich verknallt ist, ins Ungewisse aufzubrechen ...
    Hölle oder Paradies? Sich abfinden mit unakzeptablen Bedingungen oder stillhalten und durch? Das ist die Frage in Michael Ciesielskis fünftem Kurzfilm. Mit minimalem Aufwand und einem Budget von 1.000 Euro erzielt er mit seiner kleinen intelligenten Geschichte beachtliche Wirkung - eine Parabel um Abhängigkeit von und lückenlose Überwachung durch Technik.
    Gedreht bei Dorfen, im typischen Niederbayern-Klischee, fordert die Auflösung zum Schluss eine universelle Entscheidung: Bleiben wir gefangen im Goldenen Käfig oder brechen wir aus und riskieren alles bei der Suche nach Freiheit? Die Antwort hält der Film offen.

    TAGE DER JUGEND von Yulia Lokshina
    Produktion: wirFILM Isabelle Bertolone und Marius Ehlayil
    Kamera: Zeno Legner
    Fröhliche junge Gesichter, ausgelassene Verspieltheit inmitten ursprünglicher Natur. TAGE DER JUGEND zeigt eine Idylle, so scheint es. Russische Mädchen und Jungs verbringen den Sommer in einem Jugendcamp auf der Insel Sachalin, 8000 Kilometer entfernt von Moskau. Es wird gescherzt, Sport getrieben, aber auch geübt, wie man einen Angreifer entwaffnet und kampfunfähig macht. Zur Sicherheit erklärt ein Geistlicher die Welt nach den Regeln seiner Kirche, damit auch der Letzte im Camp versteht, wo der Feind steht. Es stellt sich heraus: der paramilitärische Aspekt ist außerordentlich wichtig. Ebenso wie die ideologische Indoktrination und das Beschwören vermeintlich patriotischer Tugenden. Unschuldig sieht das aus, heiter teilweise und suggestiv in seiner Ästhetik - gerade deswegen erschreckend. Yulia Lokshina erzählt in ihrer Dokumentation in mitunter betörenden Bildern von der Verführung zu einer simplen Sicht auf die Welt, von der Versuchung sich über Stärke zu definieren. Lokshina gelingt es dabei die Protagonisten zu respektieren und nie zu denunzieren, auch wenn vieles aus westlicher Sicht oft die Grenze zum Grotesken überschreitet. Ein Film, der auch ohne Kommentar aus dem Off viel erklärt, durch die Macht der Bilder und das Talent der Filmemacherin, nah heranzurücken an das, was sie zeigt, ohne sich gemein zu machen. Ein bemerkenswert souveräner Film, der ein vielschichtiges Sujet gekonnt angeht und dem Zuschauer eine unbekannte Welt zeigt, die weit entfernt scheint. Und dennoch  Themen anspricht, die auch unmittelbar mit uns zu tun haben. Das süße Gift der einfachen Wahrheiten wirkt hier auf die Jugendlichen und obwohl es buchstäblich am anderen Ende der Welt stattfindet, spiegelt es, dass dies überall geschehen kann. Auch bei uns.

  • Medienkunststipendium 2017

    Das Stipendium umfasst für ein Jahr ein Atelier mit Wohnraum mietfrei in München / Zusätzlich erhält die Preisträgerin eine monatliche finanzielle Unterstützung und einen Materialkostenzuschuss / Yulia Lokshina studiert an der HFF München Regie Dokumentarfilm und hat das Projekt gemeinsam mit der bildenden Künstlerin Angela Stiegler erarbeitet / Aufgrund der überdurchschnittlichen Qualität der Einreichungen steht schon jetzt fest: Kirch-Stiftung wird das Stipendium auch 2018 wieder vergeben

    München, 6. Juli  2017 – Bereits zum zwölften Mal hat die Kirch Stiftung das „Stipendium Medienkunst der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München, ermöglicht durch die Kirch Stiftung und Frau Regina Hesselberger“ vergeben. Aus allen Einreichungen, die in ihrer kreativen Vielfalt die Auswahl schwer gemacht haben, hat sich die Jury für das Konzept SHOOTING von Yulia Lokshina (in Zusammenarbeit mit der bildenden Künstlerin Angela Stiegler) entschieden, die an der HFF München Dokumentarfilm-Regie studiert. SHOOTING reflektiert die Wechselwirkung von Bildern und Affekten in unserer Gegenwart und wird im November 2018 im Medienkunstatelier als Mehr-Kanal-Videoinstallation erlebbar sein. Für die Umsetzung ihres Projekts bekommen die Preisträgerinnen ein Jahr lang ein Atelier mit Wohnraum in München mietfrei zur Verfügung gestellt; zusätzlich erhält sie eine monatliche finanzielle Unterstützung in Höhe von 800 € sowie einen einmaligen Materialkostenzuschuss über 5.000 €.

    Die Jury 2017 setzte sich zusammen aus Friedrich Carl Rein (Kirch Stiftung), Regina Hesselberger-Purrmann (Hesselberger Architekten GmbH), Prof. Dr. Michaela Krützen (Abteilung Medienwissenschaft HFF München), Prof. Heiner Stadler (Abteilung Dokumentarfilm & Fernsehpublizistik HFF München), Dr. Stefan Urbaschek (Kurator u.a. für die Sammlung Goetz) und Dr. Johannes Wende (ehemaliger Stipendiat und Abteilung Medienwissenschaft HFF München). Prof. Dr. Michaela Krützen zur diesjährigen Entscheidung: „Die Mehrkanal-Video-Installation SHOOTING zeigt eindrucksvoll, was sich verändert, wenn ProbandInnen in virtuellen Räumen agieren: hier sind es PolizistInnen, die Einsätze mit Schusssituationen einüben. Ein aktuelles, brisantes Thema in faszinierender Umsetzung und einmal mehr der Beleg für die ideenreiche Vielfalt, die jedes Jahr in den Einreichungen unserer Studierenden für das Medienkunststipendium steckt.“

    SHOOTING von Yulia Lokshina und Angela Stiegler reflektiert die Wechselwirkung von Bildern und Affekten in unserer Gegenwart. Der Titel der Arbeit SHOOTING verweist auf die Diskrepanz zwischen Realität und Virtualität, Dokumentation und Fiktion, Krieg und Kino. SHOOTING arbeitet parallel mit den beiden Bedeutungen des englischen Begriffs „shooting“, einerseits als ’Filmshooting‘ und andererseits als ’Schießerei‘ und erforscht die emotionale Tragweite und Einsatzgebiete der damit zusammenhängenden Bildwelten. Die flüchtige Kurzlebigkeit des Moments einer Schießerei wird in Form des Aufzeichnens dieses Moments in die nichtendende Ewigkeit der Welt des Films übersetzt. Ausgehend vom Einsatz von Bodycams im Rahmen der Polizeiarbeit, die später auf digitalen Kanälen kursieren und eine eigene Rezeptionsdynamik entwickeln, will SHOOTING den Zusammenhang von Bildproduktion und Affekt rund um die Studie der simulierten Realität von Schusssituationen von Prof. David Rudrauf am Campus Biotech mit der Genfer Polizei untersuchen. Die Mehrkanal- Video-Installation SHOOTING will die damit einhergehenden Bildwelten mit ihren unterschiedlichen Einsatzgebieten und teils entgegengesetzten Wirkungsfeldern hinterfragen.

  • Förderpreis Neues Deutsches Kino 2017

    Förderpreis Neues Deutsches Kino 2017 in den Kategorien Produktion und Regie ging an HFF-Alumni für den Film SOMMERHÄUSER / Kategorie Produktion: Tobias Walker & Philipp Worm / Kategorie Regie: Sonja Kröner / Förderpreis Neues Deutsches Kino ist mit 70.000 Euro dotiert / Ausgezeichnet werden damit die besten Nachwuchsleistungen in den Spielfilmen der Reihe Neues Deutsches Kino des FILMFEST MÜNCHEN / Filmfest-Publikumspreis für IMMER NOCH JUNG von Fabian Halbig

    München, 30. Juni 2017 – Auf dem 35. Filmfest München wurden heute in zwei von vier Kategorien Alumni der HFF München mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino ausgezeichnet: Tobias Walker und Philipp Worm in der Kategorie Produktion und Sonja Kröner in der Kategorie Regie für ihre gemeinsame Arbeit am Film SOMMERHÄUSER.

    Der mit insgesamt 70.000 Euro dotierte Förderpreis Neues Deutsches Kino wird von den drei Partnern DZ Bank, Bavaria Film und Bayerischer Rundfunk gestiftet. Ausgezeichnet werden damit die besten Nachwuchsleistungen in den Spielfilmen der Reihe Neues Deutsches Kino des FILMFEST MÜNCHEN. Die Juroren waren der Produzent Peter Rommel, der Schauspieler und Regisseur Sebastian Schipper und die Schauspielerin Johanna Wokalek.

    SOMMERHÄUSER
    Sommer 1976: Wie in jedem Jahr kommt die Großfamilie in den idyllischen Sommerhäusern auf Oma Sophies Gemeinschaftsgarten zusammen. Doch dieser Sommer ist anders. Und das nicht nur, weil ausgerechnet am Tag von Oma Sophies Beerdigung der große alte Baum einem Blitz  zum Opfer fällt oder in der Nachbarschaft ein kleines Mädchen ermordet wurde.
    Zunächst scheint jeder seinen gewohnten Platz einzunehmen. Doch während die Kinder um die Wette Wespen jagen, hinter dem Gartenzaun auf verbotene Abenteuerreisen gehen und sich darum streiten, wer auf das Baumhaus klettern darf, kippt die Stimmung bei den Erwachsenen. Lange schwelende Konflikte werden sichtbar, die zwar mit dem aufzuteilenden Erbe und den gespaltenen Meinungen über den Verkauf des Gartens zu tun haben, aber schon viel länger im Verborgenen liegen. Die scheinbare Idylle bekommt Risse. 
    Eva (Laura Tonke) hat ihre überdrehte Schwägerin (Mavie Hörbiger) satt und fürchtet, dass ihr Mann (Thomas Loibl) und sie wie immer zu kurz kommen. Während dieser endlich seine Passivität ad acta legt und ein klärendes Gespräch mit seinem Vater (Günther Maria Halmer) sucht, flirtet Tante Ilse (Ursula Werner) mit der Nachbarin und Tante Mathilde (Inge Maux) gibt sich wie immer freizügig dem Sonnenbaden hin. Als ein Gewitter aufzieht und sich die aufgestaute Anspannung löst, ahnt noch niemand, welche Wendung diese Nacht nehmen wird….

    Im Wettbewerb um den Förderpreis sind automatisch alle Regisseure, Produzenten, Drehbuchautoren und Schauspieler, deren Spielfilm für die Reihe Neues Deutsches Kino ausgewählt wurde, sofern es sich um ihren ersten, zweiten oder dritten langen Kinospielfilm handelt. Bei Produzenten darf es höchstens der sechste Film sein. Über die Auszeichnungen entscheidet eine dreiköpfige Jury.

    Ausgezeichnet werden: bester NachwuchsregisseurIn 30.000 €, bester NachwuchsproduzentIn 20.000 €, bester NachwuchsautorIn 10.000 €, bester NachwuchsschauspielerIn 10.000 €

    Filmfest-Publikumspreis an HFF-Alumnus Fabian Halbig

    Bayern 2, das Kultur- und Informationsradio des Bayerischen Rundfunks, suchte in Zusammenarbeit mit der Süddeutschen Zeitung den beliebtesten Film des 35. Filmfest München. Die Besucherinnen und Besucher wählten zu ihrem Lieblingsfilm den Dokumentarfilm über die Rockband Killerpilze, IMMER NOCH JUNG.

    Zum Film:
    Ihre Geschichte erzählen sie selbst: Es ist die Geschichte von vier Jungs aus Dillingen an der Donau, die einander in der Schule kennenlernten und Deutschrock spielen wollten.
    Es ist die Geschichte eines raketenhaften Aufstiegs, eine Geschichte von Ruhm und Rausch, aber auch von Kater und Querelen: Einer stieg aus, die anderen trennten sich vom Major-Label, unter dessen Dach sie schnell, womöglich zu schnell, Zuflucht gefunden hatten.
    Es ist die Geschichte eines Neuanfangs mit eigener Plattenfirma – und damit auch eine Geschichte der Branche.

    Buch: HFF-Alumnus Fabian Halbig
    Regie: David Schlichter, Fabian Halbig
    Kamera und Schnitt: David Schlichter
    Musik: Killerpilze
    Ton: Moritz Drath
    Produzenten: HFF-Alumni Fabian Halbig, Florian Kamhuber
    Produktion (Firma): Nordpolaris GbR

  • HFF-Absolvent Josef Brandl gewinnt mit NICOLE’S CAGE Short Award von 13th Street

    HFF-Absolvent Josef Brandl setzt sich mit NICOLE’S CAGE gegen zwei weitere Finalisten durch / Darunter auch HFF-Studentin Anna Roller mit ihrem Film PAN / Shocking Short einer der begehrtesten Awards für Nachwuchsregisseure / Preis beinhaltet Teilnahme am „Universal Filmmasters Program“ in Hollywood

    München, 27. Juni 2017 – Josef Brandl, Szenenbild-Absolvent  der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München, gewann heute mit seinem Kurzfilm NICOLE’S CAGE den „Shocking Short Award“, mit dem NBCUniversal den deutschen Regienachwuchs fördert. Über die Vergabe des „Shocking Short Award“ entschied wie immer eine hochkarätig besetzte Jury, der u.a. die Schauspieler Stipe Erceg, Ulrike Kriener, Oliver Korittke und Luise Befort sowie der Film- und TV-Produzent Max Wiedemann (HFF-Absolvent) angehörten. Mit dem Gewinn des Shocking Short Award bekommt Josef Brandl einen einmaligen Preis: Die Teilnahme am eigens für den Shocking Short Award initiierten „Universal Filmmasters Program“ in Hollywood. Durch 13th Street erhält Josef Brandl einen „Backstage-Pass“ für die Universal Studios in Los Angeles und damit die Chance, sein Netzwerk in der Traumfabrik aufzubauen.  Schon im letzten Jahr ging der begehrte Nachwuchs-Preis an die HFF München für Korbinian Dufters Film PISTENZAUBER.

    Unter den drei Finalisten für den diesjährigen „Shocking Short Award“ war auch die HFF-Studentin Anna Roller mit ihrem Kurzfilm PAN. Beide Filme aus der HFF München sind im Team mit Kommilitonen entstanden: Josef Brandl setzte bei der Kameraarbeit zu NICOLE’S CAGE auf die Bildsprache seines ehemaligen Kommilitonen Fabio Stoll. Anna Roller arbeitete mit ihren Kommilitonen Tanja Schmidbauer (Produktion), Wouter Wirth (Drehbuch) und Felix Pflieger (Kamera) zusammen.

  • Studio Hamburg Nachwuchspreis 2017

    HFF-Absolvent Minsu Park erhält beim Studio Hamburg Nachwuchspreis den Eberhard-Fechner-Preis für seinen Dokumentarfilm SEWOL – DIE GELBE ZEIT

    München, 21. Juni 2017 – Minsu Park, Absolvent der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München, wurde gestern Abend beim Studio Hamburg Nachwuchspreis mit dem Eberhard-Fechner-Preis (Preisstifter: NDR, Abt. Dokumentation, Dokudrama & Sonderprojekte) ausgezeichnet. Die Auszeichnung erhielt Minsu Park, der an der HFF München Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik (Lehrstuhl Prof. Heiner Stadler) studiert hat, für seinen Abschlussfilm SEWOL – DIE GELBE ZEIT.

    Der Studio Hamburg Nachwuchspreis wurde als erster Branchenpreis zur Förderung von jungen, kreativen Talenten 1997 gegründet und ist insgesamt mit 45.000 Euro dotiert. Er entwickelte sich schnell zu einem der wichtigsten Förderpreise in Deutschland. Für viele der mit dem Studio Hamburg Nachwuchspreis ausgezeichneten Newcomer führte der weitere Schaffensweg zu erfolgreichen Projekten und Rollen bishin zu Oscar®-Nominierungen in den USA. Die diesjährigen Preise wurden gestern Abend im Rahmen einer festlichen Gala mit rund 1.000 Gästen aus der Film- und TV-Branche vergeben.

    SEWOL – DIE GELBE ZEIT von Minsu Park | Abschlussfilm; Diplom Februar 2017
    Am 16. April 2014 sank die südkoreanische Fähre Sewol mit 476 Passagieren an Bord. 304 Personen, die meisten von ihnen Schulkinder auf einer Klassenfahrt, starben oder gelten als vermisst. Neben individuellen Fehlern haben Profitgier und behördliches Versagen maßgeblich zum Ausmaß der Katastrophe und der hohen Opferzahl beigetragen. Für die Hinterbliebenen ist der Tod ihrer Angehörigen umso schwerer zu ertragen, je mehr er hätte verhindert werden können. Daher demonstrieren
    sie seit dem Unglück für unabhängige und transparente Untersuchungen. Doch statt die Ereignisse aufzuklären und die ursächlichen Missstände zu beseitigen, versucht die südkoreanische Regierung die Hintergründe zu verschleiern, eine Aufarbeitung zu verzögern und die aufbegehrenden Eltern
    mundtot zu machen. Der Regisseur Minsu Park hat fünf Protagonisten mit unterschiedlichen
    Perspektiven über ein Jahr lang begleitet. Er zeigt ihren Schmerz, ihre Wut, ihre Hilflosigkeit, ihren Kampf für die Wahrheit und ihre Bemühungen, wieder ein normales Leben zu führen.
    Regie & Kamera: Minsu Park
    Buch: Britta Schwem (HFF-Studentin) & Gregor Koppenburg (HFF-Absolvent)
    Schnitt: Christoph Hutterer
    Produktion: Christine Ajayi, NOMINAL FILM (HFF-Absolvent Maximilian Plettau), BR Bayerischer Rundfunk in Koproduktion mit HFF München

  • IMMER NOCH JUNG von Fabian Halbig und viele weitere Filme von Alumni beim Filmfest München

    HFF Absolvent Fabian Halbig (Killerpilze) mit Film IMMER NOCH JUNG in der Reihe Spotlight beim Filmfest München / Drei weitere Filme von Alumni in dieser Reihe / Starke Präsenz in der Reihe Neues Deutsches Fernsehen und Kinderfilmfest

    München, 12. Juni 2017 – Auf dem 35. Filmest München (22. Juni – 01. Juli) laufen zahlreiche Produktionen von Absolventinnen und Absolventen der  Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München. HFF-Alumnus Fabian Halbig (Drummer Killerpilze) ist mit seinem Film IMMER NOCH JUNG in der Reihe Spotlight vertreten. Halbig hat den Film gemeinsam mit seinem Kommilitonen Florian Kamhuber (beide NORDPOLARIS GbR) produziert.

    Außerdem sind drei weitere Filme von HFF Alumni in dieser Reihe zu sehen, darunter auch WESTERN von Valeska Grisebach, der unter anderem von den Alumni Maren Ade und Janine Jackowski (Komplizenfilm) produziert wurde und kürzlich im Wettbewerb von Cannes lief. In der Reihe Kinderfilmfest ist eine Produktion von Kaamos Film und HFF-Absolventin Lucia Scharbatke zu sehen: PIEPS UND DER PAPIERFLIEGER von Alumnus Christoph Englert bei „Kurzes für Kleine 5+“.

    In der Reihe Neues Deutsches Fernsehen auf dem Filmfest München  laufen 7 Produktionen von HFF Alumni: Alle Filme dieser Reihe konkurrieren mit den weiteren Fernseh-Spielfilme des kommenden Jahres um den Bernd Burgemeister Fernsehpreis, der mit 25.000€ dotiert ist.

    Filme von/ mit der Beteiligung von Absolventen in der Reihe Spotlight

    IMMER NOCH JUNG
    von David Schlichter, Fabian Halbig
    Drehbuch: Fabian Halbig
    Produzent: Fabian Halbig, Florian Kamhuber
    Produktion (Firma): NORDPOLARIS GbR

    IMMER NOCH JUNG gewährt einen schonungslosen Blick hinter die 15-jährige Geschichte der jüngsten Teenie-Band Deutschlands KILLERPILZE mit ihrer bis dato einzigartigen Karriere: Nach ihrem Erfolg als 'BRAVO-Band' und dem überraschenden Aus bei der Major-Plattenfirma drohte der Sturz in die öffentliche Belanglosigkeit. IMMER NOCH JUNG begleitet die junge Band auf dem steinigen Weg zurück auf die großen Bühnen der Welt mit dem selbsternannten Ziel, die „größte Rockband Deutschlands“ zu werden. Erzählt von prominenten Wegbegleitern, privaten Weggefährten und der Band selbst.

    Screening-Termine

    Dienstag, 27.06.2017, 22:00 Uhr (107 Min.) | ARRI Kino
    Mittwoch, 28.06.2017, 15:00 Uhr (107 Min.) | HFF Kino 1
    Samstag, 01.07.2017, 16:30 Uhr (107 Min.) | Rio 1

    SNEAK PEEK: OSTWIND - AUFBRUCH NACH ORA
    von Katja von Garnier
    Produzent: Ewa Karlström, Andreas Ulmke-Smeaton
    Produktion (Firma): SamFilm GmbH

    TIGERMILCH
    von Ute Wieland

    WESTERN
    von Valeska Grisebach
    Produzent: Jonas Dornbach, Janine Jackowski, Maren Ade, Valeska Grisebach, Michel Merkt
    Produktion (Firma): Komplizen Film

    Filme von/mit der Beteiligung von Absolventen in der Reihe Kinderfilmfest

    Kurzes für Kleine 5+
    PIEPS UND DER PAPIERFLIEGER
    von Christoph Englert, Deutschland 2016
    Produzent: Lucia Scharbatke
    Produktion (Firma): Kaamos Film

    NUR EIN TAG
    von Martin Baltscheit, Deutschland 2017
    Produzent: Bettina Brokemper
    Produktion (Firma): Heimatfilm GmbH + Co. KG

    Filme von/mit der Beteiligung von Absolventen in der Reihe Neues Deutsches Fernsehen

    ELLAS BABY
    von David Dietl, Deutschland 2017
    Produzent: Marcus Welke, Andreas Schneppe, Sven Burgemeister
    Produktion (Firma): Südstern Film GmbH & Co. KG, TV60Filmproduktion GmbH

    FALSCHE SIEBZIGER
    von Matthias Kiefersauer, Deutschland 2017

    DIE FREIBADCLIQUE
    von Friedemann Fromm, Deutschland 2017

    DIE PUPPENSPIELER
    von Rainer Kaufmann, Deutschland, Italien, Tschechien 2017
    Drehbuch: Kathrin Richter, Jürgen Schlagenhof

    DER KÖNIG VON BERLIN
    von Lars Kraume, Deutschland 2017
    Produzent: Viola Jäger, Ulli Weber, Anita Schneider
    Produktion (Firma): Olga Film Berlin GmbH

    DER SOHN
    von Urs Egger, Deutschland 2017

    ZUCKSERSAND
    von Dirk Kummer, Deutschland 2017
    Produzent: Uli Putz, Jakob Claussen
    Produktion (Firma): Claussen+Putz Filmproduktion GmbH

    Filme von/mit der Beteiligung von Absolventen in der Reihe Neue Deutsche Serien

    DAS VERSCHWINDEN
    von Hans-Christian Schmid, Deutschland 2017


    Studierende und Absolventen der HFF München sind auch in der Reihe Neues Deutsches Kino stark vertreten. Alle Filme mit HFF-Beteiligten finden Sie unter www.hff-muc.de.

  • Alpenland Kooperation 2017

    Die Abteilung Produktion & Medienwirtschaft (Leitung Professor Ulrich Limmer) der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München hatte 2015 gemeinsam mit der Südtiroler Filmförderung BLS, der ZeLIG Schule für Dokumentarfilm Bozen, der Zürcher Hochschule der Künste und der Filmakademie Wien eine einzigartige Initiative zwischen den vier alpenländischen Filmhochschulen ins Leben gerufen / Seitdem erhalten ausgewählte Studierende und junge Absolventen dadurch die Gelegenheit, über Ländergrenzen hinweg gemeinsam zu arbeiten und Netzwerke zu flechten / Produktionsworkshop fand in diesem Jahr in Bozen statt

    München, Juni 2017 - Im Rahmen der 2015 von der Abteilung Produktion und Medienwirtschaft unter der Leitung von Prof. Ulrich Limmer initiierten Alpenland-Kooperation fand erneut ein Produktionsworkshop statt – in diesem Jahr in Bozen. Wie immer konnten Studierende und Absolventen der vier Filmhochschulen teilnehmen und erhielten wertvollen Input über die Film- und TV-Landschaft der jeweiligen Länder und ihre individuellen Förderstrukturen. Außerdem standen Case Studies  auf dem Plan.

    Auf dem Foto v.l.n.r.: Lotte Gibitz (ZeLIG), Renate Ranzi (IDM), Danny Krausz (Filmakademie Wien), Christiana Wertz (IDM), Ulrich Limmer (HFF), Heidi Gronauer (ZeLIG), Filippo Bonacci (ZHdK Zürich), Monika Wöhrl (HFF), Katja Dor (Filmakademie Wien).


    Zur Gründung der Alpenland-Kooperation in 2015
    Prof. Ulrich Limmer, Drehbuchautor, Produzent und Leiter des Studiengangs Produktion und Medienwirtschaft an der HFF München ist Initiator der Hochschul-Zusammenarbeit: „Deutschland, Österreich, die Schweiz und Südtirol verfügen über funktionierende Film-Förderstrukturen. Geradezu einzigartig auf der Welt ist die Besonderheit der gemeinsamen Sprache über vier Länder hinweg. Die Gründung der ‚alpenländischen Kooperation‘ der Filmhochschulen von München, Wien, Zürich und Bozen ist der Startschuss für eine zukunftsweisende Zusammenarbeit, in der die teilnehmenden Studierenden das gemeinsame Arbeiten an Projekten erlernen und länderübergreifende Netzwerke aufbauen.“

    In enger Zusammenarbeit mit BLS begeisterte er Heidi Gronauer, seit 25 Jahren Leiterin der ZeLIG Filmschule in Bozen, Danny Krausz, einer der erfolgreichsten Produzenten Österreichs und Lehrender im Fachbereich „Produktion“ an der Filmakademie Wien, sowie Markus Imboden, Filmregisseur und Drehbuchautor und Leiter des Masterstudiengangs Film an der Züricher HdK und Fillipo Bonacci, ebenfalls ZHdK, für die Idee und stellte mit ihnen gemeinsam die alpenländische Kooperation auf die Beine.

  • Professorin Karin Jurschick

    Jurschick startet am 1. Oktober 2017 als Nachfolgerin des emeritierten Professors Heiner Stadler / Karin Jurschick übernimmt die Professur für „Dokumentarfilm in den Bereichen Kino, Fernsehen, Kunst und digitale Medien“ / Jurschicks Arbeiten wurden u.a. mit dem Grimme-Preis, dem ARTE-Dokumentarfilmpreis und dem FIPRESCI Award ausgezeichnet

    München, 6. Juni 2017 – Die Dokumentarfilmerin und Grimme-Preisträgerin Karin Jurschick tritt zum 1. Oktober 2017 als Professorin für Dokumentarfilm in den Bereichen Kino, Fernsehen, Kunst und digitale Medien die Nachfolge des emeritierten Professors Heiner Stadler an. HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz: „Ich freue mich, dass wir mit Karin Jurschick eine Professorin für die HFF München gewinnen konnten, für die der Diskurs über Film immer Teil ihrer vielfältigen Arbeitsstationen war. Jurschick konnte die HFF-Kommission neben ihren mehrfach preisgekrönten Filmarbeiten vor allem durch ihre konkreten Vorstellungen, neue Entwicklungen dokumentarischen Erzählens in ihre Lehrtätigkeit integrieren zu wollen, überzeugen. Die beeindruckende Vielfalt der HFF-Abteilung Dokumentarfilmregie bleibt garantiert und wird zugleich um neue und interessante Angebote erweitert.“

    Karin Jurschick: „Das Netz als größtes Archiv der Welt und als Rechercheinstrument, das Netz, aus dem wir unser Weltwissen generieren: damit müssen wir uns heute an einer Filmhochschule beschäftigen. Wir alle sind längst Teil der Netzkultur. Nicht nur im persönlichen Gebrauch von Tablet oder Smartphone. Dokumentarfilme, ob für das Kino, das Fernsehen oder gleich für Netflix produziert, werden online gestellt und am Computerbildschirm geschaut. In Netzzusammenhängen. Oft wird heute schon am Anfang von den Förderern die Frage gestellt: gibt es ein Multimedia-Konzept, ist das irgendwie interaktiv, wie sind Sie mit den Social Media verknüpft?
    Der klassische lange Dokumentarfilm ist eine bedrohte Art – nicht tot, aber bedroht. Und wie jede bedrohte Art muss der Dokumentarfilm neue Überlebensformen und -räume finden. Für uns als FilmemacherInnen ist dabei die größte Frage: Wie können wir mit den Möglichkeiten unserer Zeit kreativ und kritisch zugleich umgehen? Welche Strategien des Erzählens können wir entwickeln, etwa um der Relativierung der Wahrnehmung durch ‚fake news‘ etwas entgegen zu setzen? Wie finden wir Bilder für komplexe Realitäten, die sich der Abbildung entziehen? Wie bleiben wir offen für die Vielfalt der Welt in Zeiten zunehmender Abschottung? Finden wir es heraus! ..., es lebe der Dokumentarfilm!“

    Jurschick studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, Germanistik und Geschichte an der Universität Köln. 1984 war sie Mitbegründerin des Internationalen Frauenfilmfestivals Feminale, dessen Mitorganisatorin und Programm-Macherin sie für 14 Jahre blieb. Ab 1990 schrieb sie als Kulturredakteurin für die Stadtrevue Köln und war Mitherausgeberin von „Blaue Wunder. Neue Filme und Videos von Frauen 1984-1994“. 1995 begann sie als freie Hörfunk- und Fernsehautorin zu arbeiten und realisierte zahlreiche Fernsehbeiträge u.a. für den WDR Köln. Außerdem veröffentlichte sie Artikel in Filmzeitschriften, hielt Vorträge und Lehrveranstaltungen u.a. an der Kunsthochschule für Medien Köln, der Internationalen Filmschule Köln, der Universität Bochum, der Universität der Künste Berlin und der Kunstuniversität Linz. Seit 2000 realisiert Jurschick auch lange Dokumentarfilme – als Autorin, Regisseurin und Produzentin. Ihre Arbeiten liefen auf zahlreichen nationalen wie internationalen Festivals und wurden u.a. mit dem FIPRESCI Award bei der Berlinale 2001, dem ARTE-Dokumentarfilmpreis 2003 und dem Adolf-Grimme-Preis 2004 (außerdem nominiert 2006 und 2012) geehrt.

  • Filme von HFF-Studierenden und Alumni auf dem 35. Filmfest München

    München, 24. Mai 2017 – Auf dem 35. Filmfest München, das vom 22. Juni bis 1. Juli 2017 die roten Teppiche für Film- und TV-Neuheiten aus aller Welt ausrollt, laufen zahlreiche Produktionen von Studierenden und Absolventen der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München. Der Spielfilm LUFT von HFF-Student Anatol Schuster und der Dokumentarfilm DIE TEMPERATUR DES WILLENS von HFF-Absolvent Peter Baranowski sind in der Reihe Neues Deutsches Kino zu sehen. Ebenso drei weitere Filme von HFF-Alumni.  

    Alle fünf Filme haben damit Chancen auf den Förderpreis Neues Deutsches Kino, der mit insgesamt 70.000 € dotiert ist. Außerdem ist die HFF München bereits zum sechsten Mal eine der Spielstätten des Festivals.

    Filme von HFF-Studierenden und Absolventen in der Reihe Neues Deutsches Kino:

    LUFT von Anatol Schuster
    Drehbuch: Anatol Schuster und Britta Schwem
    mit Paula Hüttisch, Lara Feith, Matthias Neukirch
    Kamera: Julian Krubasik
    Produktion: wirFILM GbR (Isabelle Bertolone und Marius Ehlayil) in Zusammenarbeit mit HFF München und Edgar-Reitz-Filmstiftung und in Koproduktion mit Bayerischer Rundfunk, gefördert von FFF Bayern und Saarland Medien 

    DIE TEMPERATUR DES WILLENS von Peter Baranowski
    Drehbuch: Peter Baranowski
    Kamera: Bernd Effenberger
    Produktion: Passanten Filmproduktion (Michael Krummenacher und Peter Baranowski), Hochschule für Fernsehen und Film (HFF München)
    mit Pater Martin Baranowski LC, Pater Klaus Einsle LC, Pater Eamon Kelly LC

    DER LANGE SOMMER DER THEORIE von Irene von Alberti
    mit Julia Zange, Katja Weilandt, Martina Schöne-Radunski, Timo Jacobs, Mario Mentrup, Lukas Steltner, Paula Knüpling

    SOMMERHÄUSER von Sonja Kröner
    Kamera: Julia Daschner (HFF-Mitarbeiterin)
    mit Thomas Loibl, Laura Tonke, Ursula Werner, Günther Maria Halmer, Christine Schorn

    WHATEVER HAPPENS von Niels Laupert
    mit Fahri Yardim, Silvia Hoeks, Alexander Beyer, Victoria Mayer, David Zimmerschied

    LUNA von Khaled Kaissar
    Drehbuch: Ulrike Schölles, Ali Zojaji, Alexander Costea
    Produktion: u.a. Tobias M. Huber

    SOMMERHÄUSER von Sonja Maria Kröner
    Kamera: Julia Daschner

    Weitere Filme von HFF-Studierenden/-Absolventen auf dem Filmfest München ab Juni unter www.hff-muc.de

  • Katja-Eichinger-Drehbuchstipendium

    Katja-Eichinger-Drehbuchstipendium zum ersten Mal an der HFF München vergeben / HFF-Student und Studenten-Oscar®-Gewinner überzeugte mit seinem Exposé DARKTRIP / Ko-Autor ist wie schon bei seinen letzten Projekten sein Bruder Dimitrij Schaad / Katja-Eichinger-Stipendium unterstützt Studierende der HFF München beim Schreiben eines Drehbuchs zum Studien-Abschluss / Dotiert mit 4.000 € / Eingereicht werden konnten Drehbücher für abendfüllende Spielfilme für die Kinoleinwand


    19. Mai 2017 – Alex Schaad, Student der Abteilung Regie Kino- und Fernsehfilm (Leitung Prof. Andreas Gruber) an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München, erhält gemeinsam mit seinem Bruder Dimitrij Schaad das erste Katja-Eichinger-Drehbuchstipendium für das Projekt DARKTRIP. Alex und Dimitrij Schaad hatten auch schon das Drehbuch zum Kurzfilm INVENTION OF TRUST zusammen geschrieben, der 2016 mit dem Student Academy Award in Gold als bester fremdsprachiger Spielfilm ausgezeichnet wurde.
    Mit dem mit 4.000 € dotierten Stipendium möchte Katja Eichinger Studierende dabei unterstützen, ein Drehbuch für ihren Studien-Abschluss zu schreiben. Zur Einreichung aufgerufen waren Studierende aus den HFF-Abteilungen Regie Spielfilm, Regie Dokumentarfilm und Drehbuch, die mit einem abendfüllenden Spielfilm-Stoff für die große Kinoleinwand ihr Diplom an der HFF München machen wollen.

    Katja Eichinger: „Das Exposé zu DARKTRIP verspricht ein Drehbuch, das man verfilmt sehen möchte. Die Brüder Schaad wissen, was eine Story ist; sie wissen, wie man sie erzählt, und vor allem: warum. Von den Auswirkungen der digitalen Dystopie erzählte schon ihr vorheriger Oscar®-prämierter Film INVENTION OF TRUST auf sehr eindringliche Weise.  Außerdem haben sie offenbar eine Vorstellung von einer Spannung, die man mit erzählerischem Handwerk erzeugen kann und einer, die einem Stoff innewohnt. Und was das Schönste ist: sie scheinen mit beiden Arten umgehen zu können.“

    In DARKTRIP wird der begabte aber orientierungslose Student Arkadi von einem cyber-spirituellen Guru indoktriniert, Kopf einer todbringenden Darknet-Seite zu werden – und muss plötzlich selbst um sein Überleben kämpfen.

    Katja Eichinger hat die Entscheidung zur Vergabe ihres ersten Stipendiums mit Unterstützung von HFF-Alumnus und Produzent Herman Weigel getroffen, der u.a. die Drehbücher zu den Filmen CHRISTIANE F. – WIR KINDER VOM BAHNHOF ZOO und DIE UNENDLICHE GESCHICHTE geschrieben sowie aktuell zusammen mit Fatih Akin dessen neuen Film AUS DEM NICHTS produziert hat, der im Wettbewerb um die Goldene Palme bei den derzeitigen 70. Filmfestspielen von Cannes laufen wird.

  • Rotary Club Auszeichnung

    Preisgelder von über 4.000 € an HFF-Studierende vergeben / Rotary Club München-Hofgarten sichtet alle Erstjahresfilme des aktuellen HFF-Jahrgangs / Jeweils drei Preise in den Kategorien Spielfilm und Dokumentarfilm / Preisgelder fließen in Finanzierung der nächsten studentischen Filmproduktionen

    München, 16. Mai 2017 – Der Rotary Club München-Hofgarten hat in diesem Jahr bereits zum vierten Mal sechs „Filme 01“ (Filme aus dem ersten Studienjahr) von Studierenden der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München ausgezeichnet. In den beiden Kategorien Spielfilm und Dokumentarfilm vergibt der Rotary Club München Hofgarten jeweils drei Preise – die Erstplatzierten erhalten jeweils 1.111 € Preisgeld, die Zweitplatzierten 555 € und die Drittplatzierten 444 €. Dieses wertvolle Preisgeld fließt komplett in die nächsten Filmprojekte der Studierenden. HFF-Präsidentin Professorin Bettina Reitz: „Dass der Rotary Club München-Hofgarten in diesem Jahr erneut die ersten filmischen Schritte unserer Studierenden hier an der HFF München in den Fokus einer eigenen Auszeichnung rückt, ist etwas sehr Besonderes. In diesen nur rund 10minütigen Filmen erzählen uns die Studierenden ganze Geschichten und beginnen, ihre eigene Handschrift zu finden. Die Preise des Rotary Club München-Hofgarten helfen nicht nur bei der Finanzierung der nächsten Filme, sondern motivieren und ermutigen enorm.“

    Ehrung der „HFF-Jüngsten“
    Für die Vergabe der Preise sichtet eine interne Jury des Rotary Clubs München Hofgarten alle Erstjahresfilme des aktuellen HFF-Studierenden-Jahrgangs und wählt ihre drei Favoriten aus beiden Kategorien aus. Diese sechs Filme werden dann von allen Club-Mitgliedern in der HFF München gesichtet und per Stimmzettel wird über die Platzierung der preisgekrönten Filme entschieden. Für die „Jüngsten“ der HFF-Studentenschaft ist der Preis damit zugleich ein Publikumspreis und eine große Ehre.

    Spielfilme
    1. Platz:  LIFTBOY von Anne Heinze    
    2. Platz:  CLOSE von Lisa Reich 
    3. Platz:  CROOKED FRAME von Tony Leyva 

    Dokumentarfilme
    1. Platz:  TELL ME MR. LO von Maya Duftschmid
    2. Platz: HERR UND FRAU MÜLLER von Dominique Klein
    3. Platz:  I COME FROM SYRIA von Franziska Brozio

  • Projekt Minna Thiel

    Mobile Kulturstätte BAHNWÄRTER THIEL kommt zum zweiten Mal und unter dem neuen Namen PROJEKT MINNA THIEL auf die Wiese vor die HFF München / In Kooperation mit der HFF München sind erneut Filmschauen und -gespräche sowie Lesungen und weitere Kulturformate geplant / PROJEKT MINNA THIEL wird bis Mitte Oktober 2017 im Sommerquartier bleiben / Eröffnung am Mittwoch, 17. Mai mit den Schienenbus-Konzerten

    11. Mai 2017 – Zum zweiten Mal ist die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München das Sommerquartier für den Bahnwaggon aus dem mobilen Kulturprojekt BAHNWÄRTER THIEL von Daniel Hahn. Der Waggon zieht in dieser Saison unter dem Namen PROJEKT MINNA THIEL vor die Filmhochschule. Daniel Hahn: „Wenn der Waggon in den Sommermonaten vor die HFF München ins Kunstareal zieht, ist das eine eigene besondere Aktion, der wir deshalb auch einen eigenen Namen gegeben haben. MINNA THIEL ist in der Hauptmann-Novelle BAHNWÄRTER THIEL die verstorbene Frau der strauchelnden Hauptfigur. Sie steht für Halt, bedingungslose Liebe und ist ein Zufluchtsort. Das wollen wir für unsere diesjährigen Besucher im Kunstareal auch sein – ob sie nun wegen unserer Kulturangebote in Kooperation mit der HFF München oder auf ein Getränk nach einem Besuch in einem der umliegenden Museen kommen.“

    Im vergangenen Jahr hatten Doris Dörrie, Regisseurin, Autorin und HFF-Professorin für Creative Writing, und HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz den BAHWÄRTER-Macher Daniel Hahn mit dem Bahnwaggon erstmals auf die Grünfläche vor der Filmhochschule eingeladen, weil seine Stellfläche auf dem Viehhof Gelände in München zeitlich auf die Wintermonate begrenzt ist. Beide freuen sich über die erneute Kooperation. Prof. Bettina Reitz, Präsidentin der HFF München: „Das PROJEKT MINNA THIEL lädt alle Interessierten zu kreativen Projekten und zum kommunikativen Austausch im Kunstareal ein. Die HFF München heißt diesen besonderen Gast auch in ihrem 50. Jubiläumsjahr herzlich willkommen.“
    Professorin Doris Dörrie: „Unsere Studierenden haben schon im letzten Jahr ein tolles Programm im BAHNWÄRTER auf die Beine gestellt – vom Filmscreening mit anschließendem Filmgespräch über Lesungen bis zu weiteren interaktiven Kulturformaten, auch in Kooperation mit den benachbarten Häusern und Institutionen. Das wollen wir in diesem Sommer im PROJEKT MINNA THIEL fortsetzen.“

    Das PROJEKT MINNA THIEL zieht am 12. Mai 2017 vor die HFF München. Eröffnet wird die neue Saison vor der HFF München am Mittwoch, 17. Mai mit der Reihe „Schienenbus-Konzerte“.

  • HINDAFING im BR

    HINDAFING mit Maximilian Brückner in der Hauptrolle ist das Ergebnis einer Serienausschreibung des Bayerischen Rundfunk in Kooperation mit der HFF München / Ab Dienstag, 16. Mai ab 20.15 Uhr jeweils in Doppelfolgen im BR Fernsehen / Bereits eine Woche vorher alle sechs Folgen als Web-first auf br.de/hindafing und in der BR-Mediathek / HFF-Absolventen und -Studierende für Regie, Drehbuch, Produktion und Kamera von HINDAFING verantwortlich

    München, April/Mai 2017 – Am 16. Mai 2017 um 20.15 Uhr startet die 6teililge Serie HINDAFING von Absolventen und Studierenden der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München mit einer Doppelfolge im BR Fernsehen. Bereits eine Woche vorher sind alle Folgen als Web-First auf br.de/hindafing sowie in der BR-Mediathek zu sehen. HINDAFING ist das Ergebnis einer Serienausschreibung des Bayerischen Rundfunk in Zusammenarbeit mit der HFF München. Die Bücher zur Serie entstanden dabei im Writersroom der Produktionsfirma NEUESUPER. Den Prinzipien des skandinavischen Shared-Vision-Prinzip folgend, schrieb Produzent Rafael Parente gemeinsam mit Niklas Hoffmann und Regisseur Boris Kunz an den einzelnen Folgen. Alle drei sind Absolventen der HFF München und trafen sämtliche wichtigen Entscheidungen zum Serienplot gemeinschaftlich. Für die Kamera zeichnen die HFF-Studierenden Tim Kuhn und Rebecca Meining verantwortlich. Außerdem ist HFF-Dokumentarfilm-Student Michael Kranz in der Rolle des Pfarrer Krauss zu sehen und HFF-Absolvent Daniel Vogelmann, der gerade erst ein Action-Musical als Abschlussfilm vorgelegt hat, steuerte mit seiner Band THE EXPLODING VOIDS den Titelsong zur Serie bei.

    HINDAFING – SERIENINHALT
    Die kleine Gemeinde Hindafing, inmitten veralteter Industrie und touristisch kaum erschlossen, versucht ein neues Image aufzubauen. Der junge Bürgermeister Alfons Zischl (Maximilian Brückner) verfolgt dazu mit seinem Spezl, dem Bioschlachter Sepp Goldhammer (Andreas Giebel), schon länger den ehrgeizigen Plan, im Ort ein modernes Bio-Shoppingparadies zu errichten: das Donau Village.
    Doch dann macht der joviale Landrat Pfaffinger (Jockel Tschiersch) dem verschuldeten Bürgermeister ein verlockendes Angebot. Zischl soll Zugriff auf die Schwarzkonten seines verstorbenen Vaters erhalten, wenn er im Gegenzug in Hindafing 50 Flüchtlinge aufnimmt. Stets auf den eigenen Vorteil bedacht, willigt Zischl ein und beginnt alsbald, sich in seinen eigenen Intrigen immer weiter zu verheddern.
    Die Ankunft der Flüchtlinge und die damit entstehenden Turbulenzen geben den Anstoß für zahlreiche weitere Geschichten: Da sind die beiden Ehefrauen Gabi Goldhammer (Petra Berndt) und Marie Zischl (Katrin Röver), für die sich plötzlich ganz neue Aufgabengebiete auftun. Da ist der ebenso enthusiastische wie unerfahrene Pfarrer Krauss (Michael Kranz) der sich in den jungen Afrikaner Amadou (Joel Sansi) verliebt. Da ist der türkischstämmige Dorfpolizist Erol Yildirim (Ercan Karacayli), der sich alleinerziehend um seine beiden Kinder kümmert und alsbald gegen den Bürgermeister Zischl nicht nur wegen dessen vermeintlichen Verstrickungen ins Drogenmilieu zu ermitteln beginnt. Und da ist schließlich der Betreiber des Vereinsheims Karli Spitz (Heinz Josef Braun), dessen von allen begehrte Tochter Jackie (Kathrin von Steinburg) sich nicht daran erinnern kann, wer der Vater ihrer Tochter ist.

    Boris Kunz, Regisseur und Autor
    Boris Kunz, Jahrgang 1979, ist im Chiemgau aufgewachsen und hat dort die Freie Waldorfschule besucht. Nach Abitur und Zivildienst sammelte er erste Set-Erfahrungen bei der Serie „Soko 5113“und eroberte sich mit den NoBudget-Komödien um den schrägen Detektiv Maxwell sein erstes kleines Publikum. Von 2004 bis 2012 studierte er Regie an der HFF München und machte dort mit der mehrfach preisgekrönten Tragikomödie „Daniels Asche“ auf sich aufmerksam. Sein Abschlussfilm war die Liebeskomödie „Drei Stunden“, die im Sommer 2013 in den Kinos zu sehen war. Seit Abschluss des Studiums arbeitet Boris Kunz als Autor und dramaturgischer Berater an verschiedenen Film- und Serienstoffen.

    Niklas Hoffmann, Autor
    Niklas Hoffmann, Jahrgang 1987, studierte von 2010 bis 2017 an der HFF München und schrieb schon während des Drehbuchstudiums für die Krimiserie „Hubert & Staller“ (ARD, BR, MDR) sowie als Head-Autor die Sitcom „Blockbustaz“ (ZDFneo). Er war Medienkunststipendiat der Kirch-Stiftung und macht mit „Hindafing“ seinen Abschluss an der Filmhochschule.

    NEUESUPER, Poduktionsfirma
    NEUESUPER ist eine Münchner Filmproduktion, die 2010 von Simon Amberger, Korbinian Dufter und Rafael Parente, Studenten bzw. Absolventen der HFF München, gegründet wurde. Neben der Konzeption und Herstellung von hochwertigen Kinowerbespots und TV-Werbung liegt der Schwerpunkt der Firma auf der Entwicklung und Umsetzung von Spielfilmprojekten. Filme der Gesellschafter der NEUESUPER GmbH & Co. KG wurden unter anderem bereits auf der Berlinale, der Next Generation Rolle in Cannes, den Internationalen Hofer Filmtagen, dem Shocking Shorts Award, dem Dokumentarfilmfestival Kassel und vielen weiteren Festivals gezeigt und ausgezeichnet.

  • Die HFF beim DOK.fest 2017

    16 Filme von Studierenden und Absolventen der HFF München laufen auf dem Münchner DOK.fest 2017 (03.-14. Mai) / HFF München wieder Veranstaltungsort für Kino Open Air, den Studentenwettbewerb, die Branchenplattform DOK.forum und Festival-Screenings / Close up Vietnam feiert im Rahmen des DOK.fest 2017 Premiere / Ausstellung TRUE STORIES von HFF-Studentin im Foyer der HFF München

    München, 27. April 2017 – Vom 3.-14. Mai 2017 präsentiert das Internationale Dokumentarfilmfestival München e.V. (DOK.fest) zum 32. Mal die aktuellsten, nationalen und internationalen Neuentdeckungen des dokumentarischen Films. Darunter insgesamt 16 Filme aus der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München, 4 von Studierenden und 12 von Absolventen, die in 5 Festival-Reihen gezeigt werden. Die Studierende haben damit Chancen auf den Megaherz Student Award, die Absolventen auf den VIKTOR, der in drei Wettbewerbsreihen verliehen wird. Darüber hinaus werden 9 weitere hochkarätige Preise am 13. Mai in der HFF München vergeben.

    HFF München wieder als Veranstaltungsort des DOK.fest dabei – u.a. mit dem Filmschulfestival und DOK.music Open Air
    Die HFF München ist nicht nur filmisch, sondern auch räumlich stark beim DOK.fest vertreten: Die Preisverleihung am 14. Mai findet in der HFF München statt, ebenso die Branchen- und Nachwuchsplattform DOK.forum. Hier diskutieren Filmemacher, Autoren, Regisseure, Produzenten, Redakteure und Interessierte über die Gegenwart und Zukunft des Dokumentarfilms, daneben treffen sich auf dem Marktplatz führende Redakteure, Sender, Produzenten und Experten mit Filmemachern. Viele der Screenings des Filmschulfestivals, das als eigene Sektion auf dem DOK.fest läuft, finden in der HFF München statt.Vier HFF-Filme sind in dieser Reihe zu sehen. Bereits zum fünften Mal wird der Innenhof der HFF München als Open Air Kino für die Reihe DOK.music Open Air bespielt: An vier Abenden gibt es hier musikalische Dokumentarfilme unter freiem Himmel.

    Premiere Close up Vietnam im Rahmen des DOK.fest 2017

    „Close up“ ist ein Projekt, das im Hauptstudium des Bereichs Fernsehjournalismus den Studierenden der HFF München angeboten wird. Das Auslandsmagazin Close Up bietet den Studierenden die Möglichkeit, im Ausland einen Magazinbeitrag oder eine Reportage zu realisieren. Fünf Studierende der HFF München reisten in diesem Jahr in ein Land der Widersprüche – politisch an der Vergangenheit orientiert, ökonomisch der Zukunft zugewandt und kulturell seit jeher asiatischer Tradition verpflichtet: Vietnam. Fünf Nahaufnahmen aus Hanoi und Saigon feiern im Rahmen des DOK.fest 2017 Premiere.

    Donnerstag, 11. Mai, 15:30 Uhr

    HFF AudimaxX
    WINDFÄNGER von Lea Becker
    WAS SUCHST DU HIER? von Veronika Hafner
    REUNIFICATION EXPRESS von Holger Jungnickel
    NIGHTLY ENCOUNTERS von Zeno Legner und Yulia Lokshina
    AFTER THE WAR von Zeno Legner & Yulia Lokshina

    Produktionsleitung Phuong Van La, Truc Dinh Ngoc
    Projektleitung: Prof. Claus Richter, Morgane Remter

    Ausstellung TRUE STORIES von Lea Becker und Rodolfo Silveira

    Vom 4.-14. Mai stellt die HFF-Studentin Lea Becker gemeinsam mit HFF-Mitarbeiter Rodolfo Silveira ihr Projekt TRUE STORIES im Foyer der HFF München aus. In dieser Webdoku-Serie lassen uns Menschen jedes Alters und verschiedenster Herkunft an ihrem Leben teilhaben.

    Alle Filme der HFF München auf dem DOK.fest 2017 im Überblick:

    Reihe: Studentenwettbewerb

    FIND FIX FINISH von Sylvain Cruiziat und Mila Zhluktenko
    TAGE DER JUGEND von Yulia Lokshina
    SUBSUELO von Tuna Kaptan
    ZEIT UND ENERGIE von Charlotte Funke und Bettina Sandhäger

    Reihe: DOK.deutsch

    HASSAN GEGEN DEN REST DER WELT von Till Schauder (Absolvent)
    LEBEN – GEBRAUCHSANLEITUNG von Jörg Adolph und Ralf Bücheler (Absolventen)
    SOME THINGS ARE HARD TO TALK ABOUT von Stefanie Brockhaus (Absolventin)

    Reihe: DOK.international

    LEANING INTO THE WILD von Thomas Riedelsheimer (Absolvent)
    SEWOL – DIE GELBE ZEIT von Minsu Park (Absolvent)

    Reihe: Münchner Premieren

    AUF MEINEM WEG – SIEBTE UND ACHTE KLASSE IN DER WALDORFSCHULE von Maria Knilli (Absolventin)
    COOL MAMA von Peter Heller (Absolvent)
    DAS BAND IST NICHT GERISSEN von Jörg Schnitger (Absolvent)
    DIE GUTEN FEINDE von Christian Weisenborn (Absolvent)
    FARBE DER SEHNSUCHT von Thomas Riedelsheimer (Absolvent)
    665 FREUNDE von Jonas Gernstl (Absolvent)

    Reihe: DOK.euro.vision

    SALICELLE RAP von Carmen Té (Absolventin)

  • Trauer um Michael Ballhaus

    Michael Ballhaus war Initiator der HFF-Kameraabteilung und von 2010 bis 2015 ihr Abteilungsleiter

    München, 12. April 2017 – Die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München trauert um den Initiator und langjährigen Leiter ihrer Abteilung Kamera Professor Michael Ballhaus.

    HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz: „Die HFF München ist Michael Ballhaus zu großem Dank verpflichtet. Er war Initiator und Ermöglicher unserer Kamera-Abteilung und konnte dafür viele weitere großartige Unterstützer gewinnen. Es erfüllt uns mit Stolz, dass sich dieser weltberühmte Mann der Bilder in solch besonderem Maße für die HFF München und ihre Studierenden engagiert hat. Der Name Michael Ballhaus wird für immer mit der HFF München verbunden bleiben, seine kollegiale und herzliche Art werden wir nicht vergessen."

    Professor Axel Block, bis 2015 Lehrstuhlinhaber der HFF-Kamera-Abteilung: Michael Ballhaus war ein Kämpfer für die Interessen der Studierenden. Kein Experiment war ihm zu gewagt, kein Anliegen zu groß. Er setzte sich für die individuelle Weiterentwicklung jedes einzelnen seiner Studierenden ein. Geduldig aber fordernd verfolgte er jeden einzelnen Arbeitsschritt. Mit der gleichen Präzision und Kraft, mit der er seine einzigartigen Filme fotografierte, stärkte er die Ambitionen der angehenden Kollegen.“

    Professor Tom Fährmann, seit 2015 Lehrstuhlinhaber der HFF-Kamera-Abteilung: „Michael Ballhaus war der Kameramann, der die Kamera entfesselt und in Bewegung gebracht hat. Er hat eine Bildsprache, die uns heute selbstverständlich erscheint, überhaupt erst geschaffen. Außerdem war er einer der ganz wenigen Kameramänner, die auch international zu den Top Namen zählten und den bis heute jeder kennt. Das lag an seiner offenen und freundlichen Art und seinem Talent, sich nicht nur bildlich, sondern auch sprachlich besonders ausdrücken zu können. Diese Eigenschaften durften wir auch immer wieder beobachten, wenn er an der HFF München unterrichtet und sein Wissen und seine Begeisterung mit den Studierenden geteilt hat.“

  • Deutscher Werbefilmpreis für MOONJOURNEY

    Deutscher Werbefilmpreis für Werbefilm von HFF-Studentin Chiara Grabmayr

    München, 27. März 2017 – Chiara Grabmayr, Studentin der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München, gewann bereits vergangenen Donnerstag den Deutschen Werbefilmpreis in der Kategorie Nachwuchs für ihren Social Spot MOONJOURNEY.

    Bester Nachwuchswerbefilm: MOONJOURNEY von Chiara Grabmayr

    Regie: Chiara Grabmayr
    Kamera: Moritz Tessendorf (HFF-Student)
    Produktion: HFF München, Trimaphilm (Trini Götze, HFF-Absolventin, und Philipp Trauer, HFF-Student), NG Film
    Kunde/Produkt: Perspektiven für jugendliche Flüchtlinge e.V.

    Der Spot MOONJOURNEY zeigt in 120 Sekunden die Geschichte eines sechs Jahre alten syrischen Mädchens, das mit seinem Vater flüchten muss. Der Vater erzählt seiner Tochter, es handle sich um eine Reise zum Mond, um ihr die Angst zu nehmen. So werden der Öltransporter zur Rakete, die Wüste zum Planetengestein und das Mittelmeer zum Weltall, das beide scheinbar schwerelos durchqueren. Doch die Illusion wird nicht von Dauer sein…

    Die Deutsche Werbefilmakademie verlieh den Deutschen Werbefilmpreis auf Kampnagel in Hamburg. Insgesamt wurden 11 Preise vergeben. Die Trophäe des Deutschen Werbefilmpreises ist der „Hatto“, gedacht wird damit dem Gründervater Hatto Kurtenbach, der die Vorgängerveranstaltung „vdw Award“ ins Leben gerufen hat. Für den Nachwuchswerbefilm in der „Grand Jury“ saß der Produzent Pacco Luca Nitsche.

    Deutscher Werbefilmpreis - offizielle Website

  • Elf Filme von Studierenden aus der HFF München bei der Internationalen Kurzfilmwoche Regensburg

    Elf Filme der HFF München ausgewählt / Davon zwei Filme im Deutschen Wettbewerb, die Chancen auf den BMW-Kurzfilmpreis haben / Acht Filme laufen im „Bayernfenster“ und haben Chancen auf den FFF-Förderpreis

    München, 15. März 2016 – Seit heute steht Regensburg wieder ganz im Kontext des Kurzfilms. Vom 15. bis zum 22. März zeigt das Festival „Internationale Kurzfilmwoche Regensburg“ ein Kurzfilm-Programm, das aus gut 4500 Einreichungen zusammengestellt wurde. Elf Filme darunter sind Kurzfilme von Studierenden der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München, die in diesem Jahr im Deutschen Wettbewerb, im Wettbewerb Bayernfenster und im Sonderprogramm laufen.

    Diese Filme von HFF Studierenden haben u.a. Chancen auf den BMW-Kurzfilmpreis (dotiert mit 1.500€):

    HERR UND FRAU MÜLLER
    Dokumentarfilm von Dominique Klein
    Deutscher Wettbewerb 3
    REGRETTING MOTHERHOOD
    Dokumentarfilm vonMerle Grimme, Felizitas Hoffmann
    Deutscher Wettbewerb 3

    Diese Filme von HFF Studierenden haben u.a. Chancen auf den FFF-Förderpreis (dotiert mit 1.500€):

    FAMILIE- DIE QUITTING KOMMT ZUM SCHLUSS
    Spielfilm von Anna-Katharina Maier
    Bayernfenster 2
    FIND FIX FINISH
    Dokumentarfilm von Sylvain Cruiziat, Bogumyla Zhluktenko
    Bayernfenster 2
    GIS
    Experimenteller Spielfilm von Narges Kalhor
    Bayernfenster 1
    JENNY
    Spielfilm von Lea Becker
    Bayernfenster 1
    QUEEN OF THE CASTLE
    Dokumentarfilm von Felix Klee
    Bayernfenster 1
    ON `N`OFF
    Dokumentarfilm von Moritz Müller-Preißer
    Bayernfenster 2
    U`N`I
    Experimentalfilm von Anatol Schuster
    Produktion: HFF München
    Bayernfenster 1
    THE SHOW SHOW
    Experimentalfilm von Susanne Steinmaßl, Julia Stiebert
    Bayernfenster 2

    Im Sonderprogramm läuft:

    DIE GUTE LAGE
    Dokumentarfilm von Nancy Brandt
    Sonderprogramm „Stadt 4 - Lebensraum Stadt“

     

  • 19 Filme von Studierenden und Absolventen der HFF München beim 18. Landshuter Kurzfilmfestival

    An sechs Festivaltagen gibt es in 58 Veranstaltungen rund 227 Kurzfilme aus 31 Ländern zu entdecken / In sieben Wettbewerbskategorien gibt es 13 Preise in Höhe von rund 15000 Euro / 19 Filme von Studierenden und Absolventen der HFF laufen in den unterschiedlichen Programmen

    München, 15. März 2017 – Kurzfilmfieber in der niederbayerischen Hauptstadt: Das Landshuter Kurzfilmfestival beginnt heute. An sechs Festivaltagen gibt es in 58 Veranstaltungen rund 227 Kurzfilme aus 31 Ländern zu entdecken. Das Festival zeigt sowohl Spiel- und Dokumentarfilme in sieben Wettbewerbskategorien. In vier dieser Kategorien laufen HFF-Produktionen: im „Kurzfilmwettbewerb“, im „DOK Block“, im Wettbewerb „Sprungbrett“ und in der Kategorie „Europe in 17 minutes“. Daneben gibt es viele Sonderprogramme.

    HFF-Filme im Kurzfilmwettbewerb

    In der Kategorie Kurzfilmwettbewerb wird der große BMW Kurzfilmpreis für den besten Kurzspielfilm vergeben. Es ist ein Jury-Preis. Im Wettbewerb um den besten Kurzfilm befinden sich 84 Beiträge. Der Preis ist mit 5.000€ dotiert.
    AURORA Spielfilm von Philipp Escobar Jung (HFF-Absolvent)
    AUSSETZER
    Spielfilm von Benjamin Vornehm
    BIS EINER WEINT
    Spielfilm von Benjamin Leichtenstern
    HERO²Spielfilm von Vera Drude
    KAI Spielfilm von Friederike Güssefeld
    NONA Spielfilm von Michael Wolf
    PAN Spielfilm von Anna Roller
    HARD WAY Action-Musical von Daniel Vogelmann (HFF-Absolvent)
    MR. LOVE BOMB Spielfilm von Akos Gerstner (HFF-Absolvent)

    HFF-Film in der Kategorie Sprungbrett

    In der Kategorie Sprungbrett wird ein Preis für den besten Kurzfilm vergeben. Die Jury dieses Preises besteht aus Schülerinnen und Schülern der Landshuter Gymnasien, die zuvor in Workshops für diese anspruchsvolle Aufgabe fit gemacht wurden. Im Wettbewerb befinden sich 20 Beiträge. Der Preis ist mit 1.000€ dotiert.

    VOICEMAIL Spielfilm von Erec Brehmer

    HFF-Filme in der Kategorie DOK Block

    In der Kategorie DOK Block wird ein Preis für den besten Dokumentarfilm vergeben. Im Wettbewerb befinden sich 10 Beiträge, der Preis ist mit 1000€ dotiert.

    ERIC DER SOLDAT Dokumentarfilm von Charlotte Funke
    HERR UND FRAU MÜLLER
    Dokumentarfilm von Dominique Klein
    SPIELFELD
    Dokumentarfilm von Kristina Schranz

    HFF-Filme in der Kategorie Europe in 17 minutes

    In der Kategorie Europe in 17 minutes wird ein Preis für den besten Kurzfilm vergeben. Es ist ein Jurypreis und es befinden sich 43 Beiträge in dem Wettbewerb. Der Preis ist mit 1.000€ dotiert.

    SUBSUELO Dokumentarfilm von Tuna Kaptan

    HFF-Filme in Sonderprogrammen

    ARON BOW Spielfilm vonBernhard Kreutzer
    Sonderprogramm Kurzes für Kids
    DIE LETZTE RUHE
    Spielfilm von Philipp Straetker
    Sonderprogramm Comedy Night
    FAMILIE – DIE QUITTUNG KOMMT ZUM SCHLUSS
    Spielfilm von Anna-Katharina Maier (HFF-Absolventin)
    Sonderprogramm Silversurfer – Ü60 Seniorenprogramm
    LIFTBOY
    Spielfilm von Anne Heinze
    Sonderprogramm Silversurfer- Ü60 Seniorenprogramm
    UEBER LEBEN Dokumentarfilm von Luciana Newton, Franziska Schönenberger, Felix Riedelsheimer
    Sonderprogramm Silversurfer – Ü60 Seniorenprogramm

  • FFF-Vergabeentscheidung Februar 2017

    FFF Bayern Vergabeentscheidung vom 23. Februar 2017
    Nachwuchs-, Produktions-, Projektentwicklungs- und Drehbuchförderung für HFF-Studierende und -Absolventen

    München, 23. Februar 2017 – Der Vergabeausschuss des FilmFernsehFonds (FFF) Bayern hat am 22. Februar getagt und entschieden, 30 Projekte mit insgesamt 6,89 Mio. Euro zu unterstützen. Darunter zahlreiche (16 Projekte) mit Beteiligung von HFF-Studierenden bzw. -Absolventinnen und -Absolventen.

    Produktionsförderung Kinofilm

    FÜNF FREUNDE – IM TAL DER DINOSAURIER
    Produktion: Sam Film, München (HFF-Alumni Ewa Karlström und Andreas Ulmke-Smeaton)
    Drehbuch/Regie: Mike Marzuk
    Förderung: EUR 800.000
    Kinderfilm. In den Sommerferien lernen die fünf Freunde den etwas kauzig wirkenden jungen Mann Mary Bach kennen, dessen verstorbener Vater angeblich ein vollständig erhaltenes Dinosaurierskelett entdeckt hat. Doch skrupellose Verbrecher stehlen Marty die Notizen mit den Koordinaten zum „Tal der Dinosaurier“ und hegen einen perfiden Plan.

    EINE GANZ HEISSE NUMMER 2
    Produktion: Rat Pack Filmproduktion, München (HFF-Absolvent Christian Becker)
    Drehbuch: Jürgen Schlagenhof, Kathrin Richter (HFF-Absolventin)
    Regie: Rainer Kaufmann (HFF-Absolvent)
    Förderung: EUR 600.000
    Komödie. Seitdem das beschauliche Marienzell ans Internet angeschlossen wurde, haben Pornofilmchen ihren Siegeszug auf die heimischen Bildschirme angetreten. Für Waldtraut, Maria und Lena steht fest: Die Marienzeller müssen wieder etwas gemeinsam unternehmen, dann kehrt auch die Liebe in das Dorf zurück. Perfekt erscheint ihnen für dieses Unterfangen ein Tanzwettbewerb im benachbarten Hermannsdorf, den sie mit sexy Hüftschwung aufpeppen wollen.

    GRÜNER WIRD’S NICHT
    Produktion: Majestic Filmproduktion, Berlin
    Drehbuch: Gernot Gricksch
    Regie: Florian Gallenberger (HFF-Absolvent)
    Förderung: EUR 500.000
    Tragikomödie nach dem Roman von Jockel Tschiersch. Der maulfaule Gärtner Schorsch steht kurz vor der Pleite. Als sein altes klappriges Flugzeug, sein einziger kleiner Reichtum, gepfändet werden soll, fliegt er einfach davon und lässt die Gärtnerei, seine Familie und allen Ärger zurück. Seine Reise wird zu einer großen Entdeckungstour, auf der er ganz langsam sein Herz wieder öffnet für das, was man eine Ahnung von Glück nennt.

    UNHEIMLICH PERFEKTE FREUNDE
    Produktion: Viafilm, Grünwald
    Drehbuch: Simone Höft, Nora Lämmermann
    Regie: Marcus H. Rosenmüller (HFF-Absolvent)
    Förderung: EUR 350.000
    Kinderfilm. Der verspielte Frido erschafft sich einen strebsamen Doppelgänger, weil er nach den Sommerferien mit seinem Freund Emil aufs Gymnasium will. Als Emil sich ebenfalls ein perfektes „Ich“ besorgt und die perfiden Kreaturen ein Eigenleben entwickeln, gerät nicht nur die Freundschaft der beiden Jungs in Gefahr.

    LILIANE SUSEWIND
    Produktion: Dreamtool Entertainment, München
    Drehbuch: Beate Fraunholz, Betty Platz, Mathias Dinter, Antonia Rothe-Liermann, Kathrin Milhahn
    Regie: Joachim Masannek (HFF-Absolvent)
    Förderung: EUR 210.000 (inkl. Erfolgsdarlehen EUR 60.000)
    Familienfilm. Liliane Susewind hat eine außergewöhnliche Fähigkeit: Sie kann mit Tieren sprechen. Diese besondere Gabe hat Lilli bis jetzt allerdings immer nur in Schwierigkeiten gebracht. In der neuen Stadt will sie ihr Geheimnis nun für sich behalten. Doch dann macht ein Tierdieb den städtischen Zoo unsicher. Nur Lilli kann helfen, den Babyelefanten Ronni und die anderen Tiere zu retten.

    DIE GEBURT DES LEOPARDEN
    Produktion: Kick Film, München
    Drehbuch: Bernhard Pfletschinger
    Regie: Luigi Falorni (HFF-Absolvent)
    Förderung: EUR 80.000
    Dokumentarfilm. „Il Gattopardo“ von Giuseppe Tomasi di Lampedusa erschien ein Jahr nach dem Tod des bis dahin völlig unbekannten italienischen Autors. Der Roman wurde ein Welterfolg und gilt bis heute als Meisterwerk der Weltliteratur. Doch die tatsächliche Lebens- und Liebesgeschichte des Schriftstellers mit seiner deutsch-baltischen Frau stellt den großen Roman fast in den Schatten. Der Film wird diese Geschichte zum ersten Mal erzählen und zeigen, wie sie zur Entstehung eines der berühmtesten Werke des 20. Jahrhunderts geführt hat.

    TOUCH THE FUTURE
    Produktion: Leykauf Film GmbH & Co.KG, München
    Drehbuch/Regie: Nino Jacusso (HFF-Absolvent)
    Förderung: EUR 35.000
    Dokumentarfilm. Der Film blickt auf die Karrieren dreier erfolgreicher Unternehmerinnen und Unternehmer, die lokal, national und international agieren und Nachhaltigkeit als Versprechen für die Zukunft einzulösen versuchen. Dabei geht der Film der Frage nach, wie ein Wirtschaftsmodell nach dem Neoliberalismus aussehen kann und zeigt hierzu die täglichen Kämpfe der Protagonisten, die jeden Tag zwischen fairer Bezahlung, biologischer Produktion und dem Kostendruck der freien Marktwirtschaft balancieren.

    Produktionsförderung Fernsehfilm

    DER GELDMACHER
    Produktion: Film-Line Productions, Grünwald
    Sender: ORF, BR
    Drehbuch: Thomas Reider
    Regie: Urs Egger (HFF-Absolvent)
    Förderung: EUR 400.000
    Drama. 1932. Während der größten Wirtschaftskrise gelingt es dem umtriebigen Bürgermeister von Wörgl zum Erstaunen der Weltöffentlichkeit, Arbeitslosigkeit und Not zu beseitigen und den sozialen Frieden in seiner kleinen Gemeinde wieder herzustellen. Doch für die Regierung und die Staatsbank ist der bescheidene und aufrichtige Bürgermeister ein bedrohlicher Aufrührer.

    MOLLATH
    Produktion: Zeitsprung Pictures, Köln
    Sender: ZDF, Arte
    Drehbuch: Kit Hopkins
    Regie: Hans Steinbichler (HFF-Absolvent)
    Förderung: EUR 380.000
    Drama. Gustl und Petra kennen sich seit 23 Jahren, sind seit 10 Jahren verheiratet und ein glückliches Paar. Sie ist erfolgreiche Vermögensberaterin, er Oldtimer Restaurateur. Als Petra illegale und lukrative Geschäfte für ihre Bank in der Schweiz tätigt, beginnt die Entfremdung des einst so tollen Liebespaares. Es kommt zur Scheidung und zu Gerichtsverfahren, bei denen Gustl als gemeingefährlich eingestuft wird. Für Gustl beginnt eine Odyssee durch psychiatrische Kliniken und der Kampf gegen die Justiz, ein ungerechtes Gutachtersystem sowie seine Ex-Frau.

    Nachwuchsförderung Erstlingsfilm

    DIE GEHEIMNISSE DES SCHÖNEN LEO
    EUR 100.000
    Produktion: Lichtblick Film, Köln
    Drehbuch/Regie: Benedikt Schwarzer (HFF-Absolvent)
    Förderung: EUR 100.000
    Dokumentarfilm. Um die Jahrtausendwende wurden in Stasi-Akten Hinweise auf einen IM Löwe entdeckt: ausgerechnet ein profilierter CSU-Politiker, enger Vertrauter von Franz Josef Strauß – und Großvater des Regisseurs, der damals 13 Jahre alt war. Was Journalisten und Historiker vermuten, ist nichts weniger, als dass er jener Bundestagsabgeordnete war, der 1972 das Misstrauensvotum der CDU/CSU gegen Bundeskanzler Willy Brandt scheitern ließ. Der Film möchte seinen Geheimnissen auf die Spur kommen.

    Nachwuchsförderung Abschlussfilm

    #wannadie
    Produktion: Lena Karbe (HFF-Studentin), München
    Drehbuch: Katrin Arendt (HFF-Studentin), Natalia Ourvalova (HFF-Absolventin)
    Regie: Anja Badeck (HFF-Studentin)
    Förderung: EUR 50.000
    Tragikomödie. Lars, ein Kletterstar mit verletztem Bein, verabredet sich online zum Gruppenselbstmord. Statt auf eine Gruppe, trifft er nur auf Franz, einen nerdigen Kleiderdesigner im Kaiser-Franz-Kostüm mit gebrochenem Herzen. Auf der Suche nach dem perfekten Ort für ihren Suizid, lernen sie von einander, was leben noch bedeuten kann und dass sie mit ihrem Leben noch lange nicht fertig sind.

    POLE GIRL
    Produktion: NEUESUPER, München (u.a. HFF-Absolventen Simon Amberger, Rafael Parente)
    Drehbuch/Regie: Korbinian Dufter (HFF-Student)
    Förderung: EUR 50.000
    Drama. „Lieber kurz und geil als lang und lame“ – das ist das Lebensmotto der 19jährigen Lisa. Ihre Leidenschaft ist Pole-Dance, doch als Risikopatientin mit kaputtem Hirn sollte sie eigentlich im Krankenhaus liegen. Lisa entlässt sich stattdessen für den anstehenden Pole-Dance-Wettbewerb mit ausgestrecktem Mittelfinger selbst. Soll sie halt tot umfallen, aber einmal will sie der Welt zeigen, dass sie gelebt hat.

    Projektentwicklungsförderung

    DER VOM HIMMEL FIEL
    Produktion: Roxy Film, München
    Drehbuch/Regie: Michaela Kezele (HFF-Absolventin und Gastprofessorin)
    Förderung: EUR 50.000
    Komödie. Ivo ist stolzer Bürgermeister einer 19-köpfigen Gemeinde auf einer kroatischen Insel. Dieser droht plötzlich die Kappung der lebensnotwendigen Fährverbindung, sollten keine 20 Bewohner gezählt werden. Für die Insulaner beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, rechtzeitig einen weiteren, gebürtigen Einwohner präsentieren zu können. Mario, Ivos in München lebender Bruder, könnte die Rettung sein. Doch Bruderzwist, Kriegsängste und eine Menge unvorhergesehener Katastrophen erschweren den Weg zum Glück.

    WIR SIND GEFANGENE
    Produktion: collina Filmproduktion, München (HFF-Professor Ulrich Limmer)
    Drehbuch: Peter Probst
    Regie: Marcus H. Rosenmüller (HFF-Absolvent)
    Förderung: EUR 42.000
    Drama. 1918 endete der erste Weltkrieg und mit ihm die deutsche Monarchie. In den Wirren der Nachkriegszeit, in der ein Volk mühsam die Demokratie lernt, schlägt sich ein junger Mann durch, der ebenso mühsam seinen Platz als Schriftsteller in der Welt erobern will: Oskar Maria Graf.

    Drehbuchförderung

    MIDLIFE COWBOY
    Produktion: NEUESUPER, München (HFF-Absolventen Simon Amberger, Rafael Parente und HFF-Student Korbinian Dufter)
    Drehbuch: Chris Geletneky
    Förderung: EUR 30.000
    Komödie. Hab ich wirklich schon genug erlebt, getrunken, gefeiert und mit genug Frauen Sex gehabt? Kurz vor seinem 40. Geburtstag stellt sich der Familienvater Tilmann Klein diese und andere fundamentale Fragen. Als sich eines Tages die wunderschöne Larissa bei ihm für eine Assistenzstelle bewirbt, glaubt er, das Schicksal wolle ihm einen Schubs geben. Der unerfahrene Tilmann plant eine Affäre mit ihr und alles gerät aus den Fugen.

    LEONARDO NOTARBARTOLO
    Produktion: Brockhaus/Wolff, München
    Drehbuch: Andreas Wolff (HFF-Absolvent)
    Förderung: EUR 10.000
    Dokumentarfilm. Leonardo wächst in einem Arbeiterviertel von Turin auf und lernt mit 16 Adriana kennen, die Zeit seines Lebens als Ehefrau an seiner Seite stehen wird. Nach mehreren persönlichen Schicksalsschlägen wird Leonardo Profi-Dieb. Gemeinsam mit seinem Partner beklaut er Diamantenkuriere. Er wird Meister darin und baut sich das auf, was er nie hatte: Ein normales Leben. Doch als ihm ein Raubüberfall angehängt wird, muss er für zehn Jahre ins Gefängnis. Der Film thematisiert dabei die Diskrepanz zwischen Leonardos Familie und seinem „Beruf“.

    Weitere Informationen unter www.fff-bayern.de.

  • C. Bernd Sucher Preis

    Neuer Nachwuchs-Kritiker-Preis zum 20jährigen Jubiläum des Studiengangs Theater-, Film- und Fernsehkritik ausgeschrieben / Preis nach Initiator und Studiengangleiter C. Bernd Sucher benannt / Preisgeld beträgt 3.000 € / Bewerbungsschluss am 15. September 2017

    23. Februar 2017 – Zum 20jährigen Jubiläum des Studiengangs Theater-, Film- und Fernsehkritik an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München in Kooperation mit der Theaterakademie August Everding wird der C. Bernd Sucher Preis für Nachwuchskritiker ausgeschrieben. Professor C. Bernd Sucher hat den Ergänzungsstudiengang zum Wintersemester 1997/98 initiiert und leitet ihn bis heute.
    Der nach ihm benannte und mit 3.000 € dotierte Preis wird von der die Gesellschaft der Freunde und Förderer der HFF e.V. organisatorisch unterstützt und ist offen für Einreichungen junger Kritik-Talente, die am Anfang ihrer Karriere stehen oder gerade erste Erfolge verbuchen können.
    Der Jury, die über die Vergabe des C. Bernd Sucher Preises entscheiden wird, gehören HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz, Theaterakademie-Präsident Prof. Jürgen Drescher sowie in jedem Jahr ein neu berufener renommierter Kulturjournalist an. Beraten, ohne Stimmrecht, wird die Jury von einem Beirat, dem Georg Althammer als Mit-Initiator und die HFF-Professoren Michael Gutmann, Michaela Krützen und C. Bernd Sucher angehören.
    Die erste Preisverleihung wird am Akademietag am 15. November 2017 stattfinden. In den Folgejahren wird sie Teil der Eröffnungsfeier zum Beginn des neuen Wintersemesters sein.

    Der C. Bernd Sucher Preis – Ausschreibungs- und Bewerbungsdetails
    Der neu geschaffene C. Bernd Sucher Preis ist ein Förderpreis.
    Er würdigt Theater-, Musiktheater-, Film- und Fernsehkritiker, die am Anfang ihrer Karriere stehen oder sich gerade die ersten Sporen verdient haben.
    Das bedeutet, dass sich nur Nachwuchskritiker, das heißt Autorinnen und Autoren, die im Jahr der Preisvergabe noch keine 30 Jahre alt sind, bewerben können.
    Die Förderung soll den Preisträgern ermöglichen, sich neben ihren beruflichen Aufgaben auch anderen Projekten zu widmen, zum Beispiel Buchveröffentlichungen.

    Das Preisgeld beträgt EUR 3.000,00.

    Die Bewerberinnen und Bewerber reichen bitte folgende Unterlagen ein, in zweifacher Ausfertigung:

    1. drei bereits erschienene Kritiken, Aufsätze, Reportagen oder Essays aus den Bereichen Theater, Musiktheater, Film und Fernsehen, wobei auch mehrere Texte aus einem Bereich stammen dürfen
    2. einen kurzen Lebenslauf
    3. eine kurze Beschreibung, wofür das Preisgeld verwendet werden soll (auch „Miete“ oder „Lebensunterhalt“ sind legitim).


    Ihre Bewerbung richten Sie bis zum 15. September 2017 an die

    Hochschule für Fernsehen und Film München
    Studiengang Theater-, Film- und Fernsehkritik
    Herrn Stefan Fischer
    Bernd-Eichinger-Platz 1
    80333 München

    Der oder die Gewinner werden bis zum 30. Oktober 2017 benachrichtigt.

  • Blaue Blume 2017

    HFF-Student Lukas Baier gewinnt den dritten Preis beim BLAUE BLUME Award von Romance TV mit seinem Kurzfilm VISCH / Der Preis ist mit 2.000 € dotiert / Über die Vergabe entschied eine hochkarätige Jury unter Schirmherrschaft der Produzentin Regina Ziegler

    8. Februar 2017 – Einen Tag vor Beginn der 67. Berlinale gab es bei der heutigen Verleihung des Kurzfilm-Awards BLAUE BLUME den dritten Preis (dotiert mit 2.000 €) für den Kurzfilm VISCH von Lukas Baier (Regie, Buch), Anja Scharf (Buch), Nicolai Fitzgerald (Producer) und Tilmann Wittneben (Kamera) – alle sind Studierende der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München. Der BLAUE BLUME Award wurde in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal von Romance TV verliehen und zeichnet Filme aus, die Romantik im Film neu erfinden und jenseits gängiger Klischees erzählen.
    Für Jury-Mitglied Hardy Krüger gab es ein Wort, um die Bildsprache, Atmosphäre und Besetzung im Kurzfilm VISCH zusammenzufassen: „Wunderbar!“

    Visch ist ein besonderer Mensch. Seit seiner Geburt riecht er aufgrund einer Stoffwechselkrankheit unangenehm nach Fisch, so sehr er sich auch pflegt und wäscht. Deshalb lebt er alleine und zurückgezogen in einem Wohnwagen am Waldrand. Wasser ist sein Element, die Natur sein Verbündeter. Seine Mutter, die im nahe gelegenen Dorf eine Wirtschaft betreibt, traut sich wegen Vischs Stiefvater und den anderen Dorf-Bewohnern nicht, zu ihrem Sohn zu stehen. Nur Marie, die Visch eines Tages in der Wirtschaft seiner Eltern kennenlernt, hat keine Vorbehalte – denn sie kann aufgrund eines Unfalls keine Gerüche mehr wahrnehmen. Erstmals kann Visch Nähe zulassen und einem anderen Menschen die Magie der Gerüche nahebringen.

    Durch die Verleihungszeremonie im Historischen Frühstückssaal im Sony Center in Berlin führte Alexander Mazza gemeinsam mit Schirmherrin Prof. Regina Ziegler. Der Moderator begrüßte im Namen der Gastgeber Gottfried Zmeck (Vorstandsvorsitzender Mainstream Media AG) und Tim Werner (Vorstandsmitglied Mainstream Media AG & COO Romance TV) neben Vertretern der BLAUE BLUME Jury, wie Marcus Ammon (Sky), Markus Goller, Jeanette Hain, Vivian Naefe, Bettina Ricklefs (BR) und Marc Rothemund, zahlreiche Prominente, die gemeinsam mit den Teams der zwölf nominierten Filme mitfieberten. Darunter waren u. a. Thomas Bestvater, Jessica Boehrs, Alice Brauner, Nike Fuhrmann, Judith Hoersch, Rebecca Immanuel, Uta Kargel, Lara Mandoki, Maja Maneiro, Florian Odendahl, Josephine Schmidt, Maike von Bremen, Nadine Warmuth und Denise Zich.

    Die drei Gewinnerfilme präsentiert Romance TV heute (08.02.17) ab 21:45 Uhr als TVWeltpremieren. Für alle Romantiker werden die prämierten Kurzfilme am Valentinstag (14.02.) ab 23:20 Uhr wiederholt.

    Über die BLAUE BLUME
    Seit 2011 schreibt der Pay-TV-Sender Romance TV in Anlehnung an die großen Romantiker den Kurzfilmpreis BLAUE BLUME aus, um jungen, talentierten Filmemachern einen Anreiz zu schaffen, sich mit dem Thema Romantik zu beschäftigen. Bisherige Preisträger sind die HFF-Studierenden und -Alumni: Enno Reese (2012), Julia Walter (2013), Eva Trobisch (2014), Anja Badeck (2015) und Martin Fischnaller (2016). Unterstützt wird die BLAUE BLUME von exklusiven Partnern wie Blickpunkt:Film, Mainstream Media AG, Media.

  • Berlinale-Studie 2017

    Studie von Tanja C. Krainhöfer, Dr. Thomas Wiedemann und Konrad Schreiber schließt an die Untersuchung „Frauen zeigen ihr Gesicht, Männer ihre Filme“ zur Repräsentanz von Filmwerken von Frauen im Programm deutscher Filmfestivals aus an / Weiterer Beitrag in der Genderforschung am HFF-Lehrstuhl Medienwissenschaft / Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung Ludwig-Maximilians-Universität München ebenfalls Partner der Studie

    03. Februar 2017 – In Kooperation mit dem Lehrstuhl Medienwissenschaft an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München sowie dem Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München hat Medienwissenschaftlerin und Strategieberaterin Tanja C. Krainhöfer gemeinsam mit ihren Kollegen Dr. Thomas Wiedemann und Konrad Schreiber eine Studie zur Untersuchung der Programmdiversität der Internationalen Filmfestspiele Berlin mit dem Titel Geschichten und Filme kennen [keine] Grenzen erarbeitet, die nun erscheint. Sie schließt damit an die 2016 erschienene Studie „Frauen zeigen ihr Gesicht, Männer ihre Filme“ an. Beide Studien reihen sich ein in die Gender-Forschung am Medienwissenschafts-Lehrstuhl der HFF München.
    HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz: „Festivals sind und bleiben auch in Zeiten des digitalen Wandels und des im digitalen Raum stattfindenden Austauschs eine zentrale Plattform für Filme von Studierenden und Alumni der deutschen Filmhochschulen. Hier vereinen sich das gemeinsame Seh-Erlebnis, der anschließende Dialog und natürlich die Anwesenheit der nationalen wie internationalen Branche, die über die spätere Auswertung der Filme entscheiden – deshalb ist es nur konsequent, dass wir als Filmhochschule die Entstehung einer solchen Studie mit initiieren und unterstützen.“

    Fragestellung & Forschungsgrundlagen
    In der aktuellen Studie stellen Krainhöfer, Schreiber und Wiedemann die ausgehende Frage: Inwieweit findet sich im Programm der Berlinale von 1980 bis 2016 ein ausgewogenes Verhältnis der mittels der programmierten Festivalbeiträge repräsentierten Filmemacher im Hinblick auf deren Geschlecht, deren Alter und deren Herkunft bzw. Sozialisation aus den neuen und den alten Bundesländern wider? Ihr Untersuchungszeitraum von 37 Jahren umspannt dabei die Amtszeiten der beiden Festivaldirektoren Moritz de Hadeln und Dieter Kosslick. Die Studie ist motiviert durch den Einfluss eines „A-Festivals“ wie der Berlinale, der weit über den nationalen Markt hinaus reicht – vielmehr bedingt die Programmauswahl eines Festivals wie der Berlinale mit, welche Filme Distributoren aus der ganzen Welt sehen und evtl. kaufen, ob für die Kinoauswertung, DVD- oder Online-Releases. Damit kuratiert ein A-Festival nicht nur sein eigenes Programm, sondern in Teilen auch die Entscheidungen der gesamten Film-Industrie.
    Als Datengrundlage wurde nach notwendigen vorab definierten Kriterien eine Stichprobe im Umfang von 10.024 Filmbeiträgen mittels der folgenden Merkmale erfasst: Festivalausgabe, Festivalsektion, Originalname der Sektion, Originaltitel, übersetzter Titel, erstgenannter Regisseur und ggf. Koregisseur(e), erstgenanntes Ursprungsland und ggf. Koproduktionsland/-länder, Herstellungsjahr und Lauflänge. Hinsichtlich der Berlinale-Programmgestaltung wurde eine Eingrenzung der untersuchten Programmbeiträge auf die folgenden Sektionen vorgenommen: Wettbewerb, Panorama, Forum, Generation, Perspektive Deutsches Kino und German Cinema inkl. ihrer jeweiligen teils anders heißenden Vorgänger. Einbezogen wurden ebenfalls Neuerungen wie die von Dieter Kosslick eingeführte Sektion Perspektive Deutsches Kino und die seit 2011 programmierte Reihe LOLA@Berlinale (eine Vorauswahl von Filmen für die Nominierung zum Deutschen Filmpreis des Vorjahres). Die im Jahr 2007 ins Leben gerufene Sektion Berlinale Shorts, eine Zusammenführung der Kurzfilme des Wettbewerbs und des Panoramas und gegenwärtige Sektion für den Kurzfilmwettbewerb, wurde mit ihren Beiträgen der Analyse der Wettbewerbs-Sektion zugerechnet.

    Genderverteilung
    Die Ergebnisse der Studie in Bezug auf die Genderverteilung sind deutlich: Während der Anteil der von männlichen Regisseuren inszenierten Filmbeiträge seit den 1980er Jahren bis heute mit rund 150 internationalen und durchschnittlich 50 nationalen Produktionen pro Festivalausgabe weitgehend konstant blieb, brauchten weibliche Regisseure im internationalen Programm über drei Jahrzehnte, um überhaupt mit 50 Festivalbeiträgen pro Jahr vertreten zu sein. Noch bemerkenswerter ist, dass

    sich dabei zwar im internationalen Programm ein langsamer, aber stetiger Aufwärtstrend für den Anteil von Filmen von Frauen belegen lässt (von 14,95 Prozent im Jahr 1980 auf 28,69 Prozent im Jahr 2016), dass dieser Anteil im deutschen Programm allerdings seit über 20 Jahren bei meistens unter 30 Prozent stagniert. Darüber hinaus offenbart die Analyse der Verteilung aller Produktionen von Frauen und Männern getrennt nach Sektionen, dass ein deutlich steigender Anteil von Regisseurinnen einzig in den Bereichen Kinderfilmfest/ Generation und Perspektive Deutsches Kino zu vermelden ist. Demgegenüber steht jedoch die Sektion Panorama, die seit Jahren bei plus/minus 25 Prozent stagniert, und gemeinsam mit dem Forum beim nationalen Programmanteil sogar einen Abwärtstrend verzeichnet. Erfreulich zu verzeichnen ist mit Blick auf die beiden „Äras“ von Festivalleitern: Zwar sind Filme von Frauen im Wettbewerb bei beiden statistisch signifikant unterrepräsentiert, aber unter der Intendanz von Dieter Kosslick – und damit Heute – zeichnet sich ein deutlicher Anstieg der Frauenquote ab.

    Verteilung des Ost-West-Hintergrunds im deutschen Programm
    In Anlehnung an die Appelle an die Kultur im Kontext der Wiedervereinigung, bei der Gestaltung einer pluralistischen Gesellschaft aktiv mitzuwirken, wurde die Verteilung der Herkunft unter den Regisseuren der bei der Berlinale programmierten Filmwerke untersucht. Dabei wurde eine Stichprobe von 2.034 Filmen in die Untersuchung einbezogen, davon 363 Produktionen eines Regisseurs mit Herkunft aus den neuen und 1.671 Produktionen eines Regisseurs mit Herkunft aus den alten Bundesländern.
    Die Analyse ergab drei Phasen in der Verteilung der Regisseure mit Ost-Hintergrund in den Jahren zwischen 1980 und 2016. In dem Bestreben, die Annäherungen zwischen der USA und der UdSSR zu unterstützen, findet sich von 1980 bis 1990 eine wachsende Plattform für die Präsentation des ostdeutschen Films im nationalen Programmteil, ergänzt um im Westen produzierte Filmwerke von Regisseuren, die nach ihrer Geburt und Jungendzeit in der DDR den Lebensmittelpunkt nach Westdeutschland verlagert haben.
    Die zweite Phase von 1991 bis 2003 symbolisiert eine Zeit des Versuchs, auch weiterhin Ost-Filmemacher im Programm zu präsentieren. Das zunehmend schwindende Angebot an neuen Produktionen von Regisseuren mit einem ostdeutschen Hintergrund wir zunächst noch mit Filmen aus der Vor-Wende-Zeit ausgeglichen, bis schließlich nur noch vereinzelte Filme zur Verfügung stehen.
    2004 erreicht der Anteil an Regisseuren mit ostdeutscher Herkunft den absoluten Tiefpunkt (eine einzige Produktion), der sich auch in den Folgejahren insbesondere im Bereich der Langfilme und trotz der wachsenden Präsenz von Filmemachern mit westdeutschen Wurzeln im Programm nur geringfügig erweitert. Allein Andreas Dresen, der erstmals 1991 mit seinem Abschlussfilm So schnell geht es nach Istanbul (1990) und seither bis zum Jahr 2015 insgesamt 15 Mal von unterschiedlichen Sektionen zur Berlinale geladen wurde (darunter dreimal in den Wettbewerb), scheint unter den ohnehin wenigen Nach-Wende-Regisseuren aus dem Osten Deutschlands Aufmerksamkeit und positive Wahrnehmung bei den Programmverantwortlichen zu erfahren.

    Altersverteilung im deutschen Programm
    Von 2.671 deutschen Festivalbeiträgen gingen 2.584 Produktionen von Filmemachern ein, deren Geburtsjahr ermittelbar war und für die Untersuchung der Altersverteilung im Programm der Berlinale von 1980 bis 2016 herangezogen wurde. Berücksichtigt wurden dabei die Werke von Regisseuren aus Ost- wie aus Westdeutschland. Eine Gegenüberstellung des Durchschnittsalters der zu den Festivalausgaben von 1980 bis 2001 eingeladenen Filmemacher zu jenen im Zeitraum zwischen 2002 und 2016 weist mit 43,03 Jahren zu 43,75 Jahren keine große Abweichung auf. Betrachtet man hingegen den Wettbewerb, so sind die Filmemacher in der ersten Periode mit durchschnittlich 48,30 Jahren deutlich älter als im zweiten Zeitraum (45,38 Jahre).
    Der Wert für das Durchschnittsalter in der Sektion German Cinema im Zeitraum von 2002 bis 2016 liegt mit 43,44 Jahren (bei einer Alterspanne von 26 bis 82 Jahren) allerdings deutlich höher als zwischen 1980 und 2001 (40,81 Jahre bei einer Alterspanne von 22 bis 78 Jahren). Dieses Ergebnis dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit der Neuausrichtung in Form der Reihe Lola@Berlinale und den entsprechenden Beiträgen respektive Regisseuren geschuldet, sowie auf die Zusammenführung der „jungen Wilden“ in der Sektion Perspektive Deutsches Kino zurückzuführen sein. Doch auch in der Perspektive erstreckt sich das Alter der präsentierten Regisseure von 22 bis 54 (!) Jahre in den Jahren 2002 bis 2016 und ergibt demnach ein Durchschnittsalter von knapp 35 Jahren.
    Der Blick auf die einzelnen Sektionen verrät Folgendes: Während im Zeitraum von 1980 bis 2001 insbesondere die Sektionen Wettbewerb und Kinderfilmfest von einer höheren Altersstruktur gekennzeichnet waren, sind es im vergangenen Jahrzehnt vor allem die Sektionen German Cinema und Panorama, die sich auf ein sektionsübergreifend höheres Durchschnittsalter auswirken. Belief sich der entsprechende Wert bezogen auf das Langfilmprogramm im Jahr 1980 noch auf 38,72 Jahre, steht im Jahr 2016 ein durchschnittliches Alter von 46,54 Jahren zu Buche.

    Verteilung nationaler zu internationaler Produktionen
    Auf Basis der fünf untersuchten Sektionen erfolgte zwischen 1980 und 2016 ein enormer Anstieg des Programmumfangs von 163 Produktionen auf 340 Produktionen (209 Prozent).
    Der Anteil an nationalen Produktionen im Gesamtprogramm (alle Filmlängen) ist im Zeitraum von 1980 bis 2001 statistisch signifikant höher als im Zeitraum von 2002 bis 2016. Begrenzt auf die Langfilme erzielt der Anteil an nationalen Produktionen mit 28,60 und 28,64 Prozent ein annähernd gleiches Ergebnis.
    Trotz der Einführung der Perspektive Deutsches Kino und einer Erweiterung der deutschen Programmbeiträge mit der Reihe Lola@Berlinale steht einer quantitativen Gleichstellung des nationalen Programmanteils in den beiden Perioden ein Rückgang der deutschen Beiträge im Kinderfilmfest (Generation) und im Panorama entgegen.
    Der Anteil deutscher Festivalbeiträge einschließlich der Programmierung von Sondervorführungen und Beiträgen „außer Konkurrenz“ liegt zwischen 1980 und 2001 bei durchschnittlich 4,73 Prozent und im Zeitraum von 2002 bis 2016 bei 3,67 Prozent. Begrenzt auf den mit 24 Beträgen reglementierten originären Wettbewerb weist die erste Periode im Durchschnitt 2,73 deutsche Beiträge (ohne DDR: 2,14), die zweite Periode im Durchschnitt 2,93 deutsche Beiträge aus.
    Der Anstieg des deutschen Produktionsaufkommens gemessen an den jährlichen Kinostarts spiegelt sich nicht in einer Erhöhung der programmierten deutschen Produktionen wider.

    Vielfalt internationaler Produktionen
    Der mit der Digitalisierung einhergehende weltweite Anstieg des Produktionsaufkommens sowie die erleichterten Distributionsbedingungen führen zu einer Erweiterung der im Programm repräsentierten Ursprungsländer von 1980 mit 40 Filmländern auf 2016 mit 66 Filmländern.
    Die Länderschwerpunkte (Top 25) im Programm der Berlinale im 10-Jahres-Vergleich von 1980, 1990, 2000, 2010 und 2016 belegen eine konstante flankierende Darstellung des aktuellen politischen Weltgeschehens. Entwicklungen wie die Annäherung der USA und der UdSSR, die EU-Erweiterung und die Globalisierung finden mit starkem Aktualitätsbezug Ausdruck im Programm.
    Ein Desideratum lässt sich jedoch bei der Abbildung der mittlerweile multikulturell gewordenen deutschen Gesellschaft konstatieren.
    Audiovisuelle Medieninhalte zählen seit der Mitte des vergangenen Jahrhunderts zu den bedeutendsten Mitteln, unseren Blick auf die Welt zu bestimmen und leisten damit einen entscheidenden Beitrag zur Konstruktion von Realitäten. Deshalb ist es wesentlich, im deutschen Film die Perspektive aus den neuen wie aus den alten Bundesländern, von jungen Regietalenten wie älteren Regiemeistern sowie vor allem von Frauen wie von Männern zu fördern und Zugangschancen zum Kino- und TV-Markt, aber ebenso zu Filmfestivals zu eröffnen. Dass dabei den Internationalen Filmfestspielen Berlin gerade in Zeiten, da die „Welt der Filmherstellung und des Filmvertriebs massiv und grundlegend“ (Holighaus: 2016) neue Formen annimmt, eine besondere Vorbildfunktion zukommt, muss nicht erwähnt werden. Dieser Diversitätsbericht soll mittels empirischer Ergebnisse den Status Quo der programmatischen Verteilungen beleuchten und damit dazu beitragen, gezielte Maßnahmen für eine größere Diversität des Berlinale-Programms zu entwickeln und umzusetzen.

    Download der gesamten Studie

  • Study Berlinale 2017

  • Oscar-Nominierung 2017

    TONI ERDMANN nominiert in der Kategorie Best Foreign Language Film / Verleihung der 89. Academy Awards® am 26. Februar in L.A. / Regisseurin Maren Ade und Produzentin Janine Jackowski (Komplizen Film) beide Absolventinnen der HFF München

    24. Januar 2017 – TONI ERDMANN von den HFF-Absolventinnen Maren Ade (Buch & Regie) und Janine Jackowski (Produktion) ist in der Kategorie Best Foreign Language Film für den Oscar® nominiert. Das gab die Academy of Motion Picture Arts and Sciences heute in L.A. bekannt. In der Kategorie Foreign Language Film sind außerdem nominiert: Aus Dänemark UNTER DEM SAND – DAS VERSPRECHEN DER FREIHEIT, aus dem Iran THE SALESMAN, aus Australien TANNA – EINE VERBOTENE LIEBE und aus Schweden EIN MANN NAMENS OVE.
    Die Verleihung der 89. Academy Awards® findet am 26. Februar 2017 statt.TONI ERDMANN feierte seine Weltpremiere in Cannes – es folgte anhaltende Begeisterung von Kritikern wie Publikum sowie der FIPRESCI-Preis. Der Film startete erfolgreich in zahlreichen Ländern weltweit und ist aktuell gerade in den USA angelaufen. Seitdem gab es zahlreiche weitere Nominierungen und Preise, darunter den Europäischen Filmpreis in 5 Kategorien sowie eine Golden-Globe-Nominierung. 

    Maren Ade studierte an der HFF München zunächst ab 1998 Produktion, bevor sie später zur Spielfilmregie wechselte. Noch während des Studiums gründete sie mit Janine Jackowski die Produktionsfirma Komplizen Film, die 2003 auch ihren HFF-Abschlussfilm DER WALD VOR LAUTER BÄUMEN produzierte, der bereits ein internationaler Festivalerfolg war und u.a. den Spezialpreis der Jury des Sundance Film Festivals erhielt. Es folgte ALLE ANDEREN, der auf der Berlinale 2009 mit den Silbernen Bären als Bester Film und für die Beste Darstellerin (Birgit Minichmayr) ausgezeichnet wurde und in über 18 Ländern erfolgreich im Kino lief.

    TONI ERDMANN
    Peter Simonischek (Oktober November, Der kleine Diktator, Hierankl) ist TONI ERDMANN und er ist Winfried, 65, ein Musiklehrer mit ausgeprägtem Hang zum Scherzen, der mit seinem alten Hund zusammenlebt. Seine Tochter Ines – gespielt von Sandra Hüller (Über mir das All, Finsterworld, Requiem) – ist eine Karrierefrau, die um die Welt reist, um Firmen zu optimieren. Vater und Tochter könnten also nicht unterschiedlicher sein: Er, der gefühlvolle, sozialromantische 68er, sie, die rationale Unternehmensberaterin, die bei einem großen Outsourcing-Projekt in Rumänien versucht aufzusteigen und sich in einer Männerdomäne zu behaupten.
    Da Winfried zu Hause also nicht viel von seiner Tochter sieht, beschließt er, sie nach dem Tod seines Hundes spontan zu besuchen. Statt sich anzukündigen, überrascht er sie mit Scherzgebiss und Sonnenbrille in der Lobby ihrer Firma. Ines bemüht sich, gute Miene zu machen und schleppt ihren Vater in seinen alten Jeans mit zu Businessempfängen und Massageterminen. Doch der Besuch führt nicht zu einer Annäherung. Winfried nervt seine Tochter mit lauen Witzen und unterschwelliger Kritik an ihrem leistungsorientierten Leben zwischen Meetings, Hotelbars und unzähligen E-Mails. Vater und Tochter stecken in einer Sackgasse, und es kommt zum Eklat zwischen den beiden.
    Doch statt, wie angekündigt, Bukarest zu verlassen, überrascht Winfried Ines mit einer radikalen Verwandlung in Toni Erdmann, sein schillerndes Alter Ego. Mit schiefem Gebiss, schlechtem Anzug und Perücke ist Toni wilder und mutiger als Winfried und nimmt kein Blatt vor den Mund. Toni mischt sich in Ines‘ Berufsleben mit der Behauptung ein, der Coach ihres Chefs zu sein, und startet einen Amoklauf aus Scherzen. Überraschend lässt Ines sich auf sein Angebot ein, und Vater und Tochter machen eine verblüffende Entdeckung: Je härter sie aneinander geraten, desto näher kommen sie sich.
    (Text: www.komplizenfilm.de)

  • Bayerischer Filmpreis 2016

    Sechs Bayerische Filmpreise für Absolventinnen & Absolventen der HFF München / Ausgezeichnet in den Kategorien Regie, Nachwuchsregie, Produktion, Nachwuchsproduktion, Sonderpreis und Publikumspreis / In diesem Jahr hat die Jury eine Besonderheit für den Regie-Preis beschlossen: der Preis ging an fünf Frauen für ihre jeweiligen Regieleistungen im vergangenen Filmjahr / Bayerische Staatsregierung vergibt Bayerische Filmpreise seit 1979 für herausragende Leistungen im deutschen Filmschaffen

    20. Januar 2017 – Bei der 38. Verleihung des Bayerischen Filmpreises im Prinzregententheater München gingen sechs der begehrten Auszeichnungen an Absolventinnen und Absolventen der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München. Zahlreiche weitere Alumni hatten bei prämierten Projekten mitgearbeitet.
    Die Preise wurden im Rahmen einerfeierlichen Fernsehgala vor zahlreichen Filmschaffenden aus Bayern und Deutschlandvon Bayerns stellvertretender Ministerpräsidentin und Medienministerin Ilse Aignerverliehen.

    Beste Regie: Maren Ade mit vier Kolleginnen – eine einzigartige Jury-Entscheidung
    HFF-Absolventin Maren Ade wurde für ihren weltweiten Erfolg von TONI ERDMANN mit dem Bayerischen Filmpreis als beste Regisseurin geehrt. Allerdings nicht alleine, denn für die diesjährige Jury war 2016 das Filmjahr der starken Frauen und deshalb ehrte sie in der Kategorie Beste Regie gleich fünf Regisseurinnen für ihre mutigen, tragikomischen, historischen, politischen und wilden Filme: Maren Ade (TONI ERDMANN), Nicolette Krebitz (WILD), Franziska Meletzky (VORWÄRTS IMMER!), Marie Noëlle (MARIE CURIE) und Maria Schrader (VOR DER MORGENRÖTE).

    Nachwuchsregie-Preis (dotiert mit 10.000 Euro): Jakob M. Erwa für DIE MITTE DER WELT
    Mit DIE MITTE DER WELT hat HFF-Absolvent Jakob M. Erwa den gleichnamigen Bestseller von Andreas Steinhöfel verfilmt. Der Film begleitet den 17jährigen Phil auf seiner Suche... nach dem Vater, der Liebe, echten Freunden, den Geheimnissen seiner Schwester und seiner Mutter – und bewegt sich dabei mit spielerischer Selbstverständlichkeit zwischen Realität und Phantasie-Welt.

    Produzenten- & Publikumspreis für Wiedemann & Berg mit WILLKOMMEN BEI DEN HARTMANNS
    Die HFF-Absolventen Max Wiedemann und Quirin Berg konnten sich gleich über zwei Auszeichnungen für ihren Film WILLKOMMEN BEI DEN HARTMANNS, den sie gemeinsam mit der Sentana Film produziert haben, freuen: Ihre Produzentenleistung wurde prämiert (der Produzentenpreis ist mit 200.000 € dotiert) und das Publikum hatte entschieden und den Film über eine deutsche Familie, die einen Flüchtling bei sich aufnimmt, zu seinem Favoriten 2016 gewählt.

    VGF-Nachwuchsproduzentenpreis (dotiert mit 60.000 Euro): David Lindner Leporda für DIE REISE MIT VATER von Anca Lazarescu
    Der Nachwuchsproduzentenpreis der Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken mbH (VGF) ging an HFF-Absolvent David Lindner Leporda (Filmallee). Er erhielt den Preis für seine Produzenten-Leistung für den Debutfilm DIE REISE MIT VATER von HFF-Absolventin Anca M. Lazarescu.

    Sonderpreis: Philip Schulz-Deyle für SNOWDEN
     
    Der Sonderpreis ging an HFF-Absolvent Philip Schulz-Deyle. Er erhielt den Preis für seine Produzenten-Leistung für die internationale und u.a. in München gedrehte Koproduktion SNOWDEN von Kult-Regisseur Oliver Stone. Im Rahmen der Münchner Dreharbeiten hatte Schulz-Deyle auch einen Besuch von Oliver Stone an der HFF München initiiert.

    Außerdem konnten sich HFF-Alumnus Hans Steinbichler und Alumna Maren Ade für ihre Darstellerinnen freuen: Lea van Acken wurde für ihre Rolle in DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK als beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet und Sandra Hüller als beste Darstellerin in TONI ERDMANN.

    Der Bayerische Filmpreis
    Seit 1979 verleiht die Bayerische Staatsregierung auf Vorschlag einer unabhängigen Jury den Bayerischen Filmpreis „Pierrot“ für hervorragende Leistungen im deut­schen Filmschaffen, um die Bedeutung des Kinofilms als Kulturgut herauszustellen. Er ist mit Preisgeldern von insgesamt bis zu 310.000 Euro dotiert. Den größten Anteil hat dabei der Produzenten­preis mit 200.000 Euro. Damit gehört der Bayerische Filmpreis zu den höchstdotierten und begehrtesten Aus­zeich­nungen seiner Art in Deutschland. Preissymbol ist die Porzellanfigur Pierrot aus der comedia dell'arte von Franz-Anton Bustelli.
    Die Preisträger erhalten bei erstmaliger Auszeichnung als Preissymbol den ,Pierrot‘, bei weiteren Prämierungen eine andere Figur aus der ,Italienischen Komödie‘ nach Entwürfen von Franz-Anton Bustelli der Porzellanmanufaktur Nymphenburg sowie einen Geldbetrag. Mit einer Preissumme von insgesamt 296.000 Euro gehört der Bayerische Filmpreis zu den bedeutendsten Medienpreisen in Deutschland.

    Über die Vergabe der Preise hatten folgende Jury-Mitglieder entschieden: Dagmar Biller, Susanne Hermanski (Süddeutsche Zeitung), Caroline Link (Autorin & Regisseurin, Oscar-Preisträgerin, HFF-Absolventin), Elisabeth Kuonen-Reich (Rio-Kinos), Maggie Peren (Autorin & Regisseurin, Trägerin u.a. des Bayerischen Filmpreises), Prof. Bettina Reitz (HFF-Präsidentin), Bettina Ricklefs (Bayerischer Rundfunk), Gernot Roll (Kameramann, Träger u.a. des Bayerischen Filmpreises), Jule Ronstedt (Regisseurin & Schauspielerin), Prof. Dr. Klaus Schaefer (FilmFernsehFonds Bayern).

  • Kooperation Musikfilmtage Oberaudorf

    Bayerisches Musikfilmfestival kreiert eigenen Programm-Slot für HFF-Filme rund um das Thema Musik / Festivalleiter Markus Aicher freut sich auf Nachwuchs-Talente im Rahmen des Festivals / HFF München baut bayernweite Sichtbarkeit ihrer Filme weiter aus

    München, 18. Januar 2017 – Bei den 10. Musikfilmtagen Oberaudorf (5.-9.7.2017) haben Studierende der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München erstmals die Möglichkeit, ihre Produktionen dem Festival-Publikum in der grenznahen Region zu präsentieren. Das diesjährige Festival hält für die HFF München einen Programmplatz bereit, der in beiderseitiger Absprache bespielt wird. "Wir freuen uns, den jungen Talenten der Branche diese Chance zu geben und sind gespannt auf ihre Ideen. Auch die Musikfilmszene profitiert von den frischen Umsetzungen der Filmstudentinnen und -Studenten“, sagt Festivalleiter und Kooperations-Initiator Markus Aicher.

    Im HFF-Programm bei den 10. Oberaudorfer Musikfilmtagen werden Filme von Studierenden und Alumni präsentiert, deren Thema die Musik in all ihren Facetten ist. Für die jungen FilmemacherInnen zudem eine wertvolle Gelegenheit, ihre Filme in Bayern zu zeigen. HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz geht damit einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einer größeren bayernweiten Aufmerksamkeit für studentische Arbeiten.

    „Musikfilme sind ein interessantes und nachgefragtes Genre, sagt Markus Aicher. „Das ist eine Erfahrung, die man auch in Oberaudorf in den letzten zehn Jahren immer wieder erleben konnte.“ Welchen Stellenwert sich die Musikfilmtage in der bayerischen Festivalszene in dieser Zeit erkämpft haben, zeigt sich nicht nur an den jährlichen, steigenden Besucherzahlen (2016: über 2000). Film- und Kulturschaffende lieben die entspannte Atmosphäre im bayerischen Inntal, das Publikum nimmt die gelungene Auswahl aus Dokumentar-  und Spielfilmen, von Klassik über Rock und Jazz bis zur experimentellen Blasmusik begeistert an. 

    Die 10. Musikfilmtage Oberaudorf finden von 5. - 09. Juli 2017 statt und werden von der Gemeinde Oberaudorf, dem Landkreis Rosenheim, dem Bezirk Oberbayern, dem Bayerischen Wirtschafts- und Medienministerium und zahlreichen Sponsoren und Förderern unterstützt.

  • Constantin Kooperation

    Constantin Film wird Kooperationspartner der HFF München / Gewährleistung regelmäßiger vergüteter Praktika für HFF-Studierende in allen Unternehmensbereichen / Kooperationsvereinbarung basiert auf gemeinsamem Streben der HFF München und Constantin Film, den Medienstandort München auch durch eine praxisnahe Ausbildung des Film- und Mediennachwuchses weiterzuentwickeln und zu stärken

    München, 19. Dezember 2016 – Die Constantin Film AG und die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München haben eine Kooperationsvereinbarung getroffen, die HFF-Studierenden während ihrer Studienzeit freiwillige vergütete Praktika in allen Bereichen des Münchner Film- und Medienunternehmens ermöglicht.
    „Als große Produktionsfirma in München sind wir sehr an der Ausbildung des Nachwuchses für unsere Branche interessiert – und an der Frage, wie der Austausch zwischen der Hochschule und der Film- und Fernsehindustrie enger verzahnt werden kann. Wir freuen uns über die jungen HFF-Studenten, die sich bei uns in den teamorientierten, kreativen Prozess des Filmemachens einbringen wollen", sagt Martin Moszkowicz, Vorstandsvorsitzender der Constantin Film AG.

    HFF-Präsidentin Bettina Reitz: „Unsere gemeinsame Zielsetzung mit der Constantin Film AG ist es, die Studierenden während ihrer Studienzeit noch intensiver mit den notwendigen praktischen Fachkenntnissen auszustatten und sie unmittelbar bei der Erlangung der Berufsfähigkeit zu unterstützen. Die Constantin Film setzt mit ihren Produktionen nicht nur regelmäßig Trends und landet Publikumserfolge, sondern ist als Unternehmen interessant und vielseitig aufgestellt. Für unsere Studierenden ergeben sich viele ganz unterschiedliche Möglichkeiten für ein Praktikum.“

    Die Praktika im Rahmen der Kooperationsvereinbarung sind freiwillig, vergütet und werden begleitend zum Studium an der HFF München angeboten. Studierende können im gesamten Unternehmen – also z.B. bei einer der Filmproduktion genauso wie im Unternehmen selbst – Praktika absolvieren und berufliche Erfahrungen sammeln, und zwar unabhängig von ihrem jeweiligen Studienschwerpunkt. Die Studierenden der HFF München können sich auf die Praktika direkt bei der Constantin Film AG bewerben.

  • Max Ophüls Preis 2017

    Ein Film im Spielfilmwettbewerb / Drei Filme im Wettbewerb Kurzfilm / Ein Film im Wettbewerb mittellanger Film / 38. Filmfestival Max Ophüls Preis vom 23.-29. Januar 2017 / Filme haben Chancen auf mehrere dotierte Preise

    München, Dezember Januar 2016 – Auf dem 38. Filmfestival Max Ophüls Preis (23.-29. Januar) laufen vier Filme von Studierenden der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München: EINMAL BITTE ALLES von Absolventin Helena Hufnagel startet im Spielfilm-Wettbewerb. FIND FIX FINISH von Sylvain Cruizat und Mila Zhluktenko, HERO2 von Vera Drude und JENNY von Lea Becker laufen in der Wettbewerbs-Sektion Kurzfilm. WALD von Sara Ben Hardouze geht im Wettbewerb Mittellanger Film ins Rennen.

    Zusätzlich laufen die beiden Kurzfilme Bis einer weint von Benjamin Leichtenstern und Chuckwalla von Korinna Krauss in der Programmreihe MOP-Shortlist, in der außer Konkurrenz eine Auswahl von filmischen Handschriften programmiert wird, die das Spektrum des jungen deutschsprachigen Kurzfilms im Festivalbild komplettieren.

    Die Screening-Termine aller Filme gibt es ab Januar unter http://www.max-ophuels-preis.de.

    Der Max Ophüls Preis wird von der Stadt Saarbrücken jährlich in Würdigung der Verdienste des aus Saarbrücken stammenden Regisseurs Max Ophüls verliehen. Ziel ist die Auszeichnung und Förderung von Nachwuchs-Regisseurinnen und -Regisseuren im deutschsprachigen Raum.

  • TONI ERDMANN deutscher Oscar-Kandidat

    German Films gab Entscheidung heute in München bekannt / TONI ERDMANN bereits in Cannes Publikumsliebling und FIPRESCI-Preisträger / Regisseurin Maren Ade und Produzentin Janine Jackowski gründeten während ihres HFF-Studiums ihre Firma Komplizen Film / Bekanntgabe der Oscar®-Nominierungen am 24. Januar 2017

    25. August 2016 – TONI ERDMANN von den HFF-Absolventinnen Maren Ade (Buch & Regie) und Janine Jackowski (Produktion) ist Deutschlands Beitrag für die Kategorie Best Foreign Language Film bei den 89. Academy Awards®. Das gab German Films heute in München bekannt. TONI ERDMANN feierte seine Weltpremiere in Cannes – es folgte anhaltende Begeisterung von Kritikern wie Publikum sowie der FIPRESCI-Preis. Aktuell läuft der Film deutschlandweit in den Kinos und ist auch in anderen Ländern weltweit gestartet.
    Am 17. Januar 2017 veröffentlicht die Academy of Motion Picture Arts & Sciences eine Short List mit neun fremdsprachigen Filmen, die noch im Rennen um eine Oscar®-Nominierung sind. Am 24. Januar 2017 werden die Nominierungen bekannt gegeben; die Verleihung der Academy Awards 2017 findet am 26. Februar in Hollywood statt.
    Die Oscar®-Kategorie Best Foreign Language Film gibt es seit 1957; seitdem ging der Oscar® drei Mal nach Deutschland, zwei Mal für Filme von Absolventen der HFF München: 2003 NIRGENDWO IN AFRIKA von Caroline Link und 2007 DAS LEBEN DER ANDEREN von Florian Henckel von Donnersmarck.

    Maren Ade studierte an der HFF München zunächst ab 1998 Produktion, bevor sie später zur Spielfilmregie wechselte. Noch während des Studiums gründete sie mit Janine Jackowski die Produktionsfirma Komplizen Film, die 2003 auch ihren HFF-Abschlussfilm DER WALD VOR LAUTER BÄUMEN produzierte, der bereits ein internationaler Festivalerfolg war und u.a. den Spezialpreis der Jury des Sundance Film Festivals erhielt. Es folgte ALLE ANDEREN, der auf der Berlinale 2009 mit den Silbernen Bären als Bester Film und für die Beste Darstellerin (Birgit Minichmayr) ausgezeichnet wurde und in über 18 Ländern erfolgreich im Kino lief.

    TONI ERDMANN
    Peter Simonischek (Oktober November, Der kleine Diktator, Hierankl) ist TONI ERDMANN und er ist Winfried, 65, ein Musiklehrer mit ausgeprägtem Hang zum Scherzen, der mit seinem alten Hund zusammenlebt. Seine Tochter Ines – gespielt von Sandra Hüller (Über mir das All, Finsterworld, Requiem) – ist eine Karrierefrau, die um die Welt reist, um Firmen zu optimieren. Vater und Tochter könnten also nicht unterschiedlicher sein: Er, der gefühlvolle, sozialromantische 68er, sie, die rationale Unternehmensberaterin, die bei einem großen Outsourcing-Projekt in Rumänien versucht aufzusteigen und sich in einer Männerdomäne zu behaupten.
    Da Winfried zu Hause also nicht viel von seiner Tochter sieht, beschließt er, sie nach dem Tod seines Hundes spontan zu besuchen. Statt sich anzukündigen, überrascht er sie mit Scherzgebiss und Sonnenbrille in der Lobby ihrer Firma. Ines bemüht sich, gute Miene zu machen und schleppt ihren Vater in seinen alten Jeans mit zu Businessempfängen und Massageterminen. Doch der Besuch führt nicht zu einer Annäherung. Winfried nervt seine Tochter mit lauen Witzen und unterschwelliger Kritik an ihrem leistungsorientierten Leben zwischen Meetings, Hotelbars und unzähligen E-Mails. Vater und Tochter stecken in einer Sackgasse, und es kommt zum Eklat zwischen den beiden.
    Doch statt, wie angekündigt, Bukarest zu verlassen, überrascht Winfried Ines mit einer radikalen Verwandlung in Toni Erdmann, sein schillerndes Alter Ego. Mit schiefem Gebiss, schlechtem Anzug und Perücke ist Toni wilder und mutiger als Winfried und nimmt kein Blatt vor den Mund. Toni mischt sich in Ines‘ Berufsleben mit der Behauptung ein, der Coach ihres Chefs zu sein, und startet einen Amoklauf aus Scherzen. Überraschend lässt Ines sich auf sein Angebot ein, und Vater und Tochter machen eine verblüffende Entdeckung: Je härter sie aneinander geraten, desto näher kommen sie sich.
    (Text: www.komplizenfilm.de)